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Freischießen 2026 – Ehrungen und Beförderungen beim Festessen

v.l.: Dirk Niemann, Chris Pinkenburg, Martin Seemann, Thorsten Urban, Manfred Nolte, Lars Hagedorn, Christian Jacke, Cord Petersilie, Sven Rump und Eckhard Rogge.

Wennigsen. Am Montagmorgen stand nach dem großen Festumzug am Sonntag das Festessen im Festzelt auf dem Programm. Im voll besetzten Zelt gab es nicht nur ein gemeinsames Essen, sondern auch besondere Ehrungen und Beförderungen.

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Schützenkönig Manfred Nolte zeigte sich begeistert über die große Teilnahme am morgendlichen Festessen. Er dankte allen Beteiligten für das tolle Fest: „Aber all das wäre nicht möglich ohne die Frauen im Hintergrund, die uns den Rücken stärken.“ Auch seiner eigenen Ehefrau Elisabeth dankte Nolte: „Wie kann man sich für diese Unterstützung bedanken? Blumen verwelken, Liebe jedoch nicht.“ Daher wird Nolte seine Ehefrau und Königin in ein Romantik-Hotel ihrer Wahl einladen. „Als ich König wurde, erkannte meine Enkelin schnell“, erzählte Nolte noch eine Anekdote, „dass Oma damit Königin ist und sie selbst nun Prinzessin.“

Eckhard Rogge, Kommandierender General, begrüßte anschließend alle Gäste. „Von den Ehrendamen kam eine Teilnehmerin aus Island zurück, um am Fest teilzunehmen. Aus der Garde Grün kam ein Teilnehmer aus Idaho zurück und aus dem Landsturm reiste ein Teilnehmer extra aus der Schweiz an“, freute sich Rogge über die Bedeutung des Freischießens in Wennigsen. Er begrüßte auch den ehemaligen König Wolf-Rüdiger Mahrenbach.

„Der Festumzug am Sonntag war so gut besucht wie nie zuvor“, erklärte Rogge, „auch wenn das Wetter uns nahe an unsere Grenzen gebracht hat.“ Er dankte allen, die mitmarschiert sind, den Kapellen für die Musik und denen, die sich um die Pferde kümmern. „Danke, es hat alles gut funktioniert. Wir machen das alles nur ehrenamtlich. Die Schützengesellschaft gründet sich nur zum Fest und besteht nur rund 60 Tage.“

Ehrungen und Beförderungen

Im Rahmen des Festessens wurden dann auch Ehrungen durchgeführt.

Von der Garde Grün (Jäger) erhielten Martin Seemann und Chris Pinkenburg einen Orden. Seemann sei als dienstältester Gardist ein Beispiel für Treue und Verlässlichkeit und stelle für das Freischießen vieles zurück. Pinkenburg habe sich besonders verdient gemacht, sei in die Garde zurückgekehrt, habe beim Freischießen-Film unterstützt und sei ein Vorbild für Kameradschaft.

Von der Garde Gelb (Grenadiere) erhielten Thorsten Urban, Christian Jacke und Cord Petersilie einen Orden. Urban ist seit 25 Jahren dabei und zeichnet sich durch seine Verlässlichkeit und seinen Einsatz für das Freischießen aus. Jacke sei mit vollem Einsatz dabei, motiviere alle anderen und sei auch nach schwerer Krankheit wieder in den Reihen der Garde zu finden. Petersilie gilt als Urgestein der Garde und ist seit 40 Jahren dabei.

Beförderungen gab es bei den Rittmeistern und Hauptleuten. Wolfgang Czerwinski, Dietmar Gehrke, Ralf Theobald, Dorothee Göhmann und Matthias Fetköther wurden zu Stabshauptmännern befördert und erhielten vier goldene Sterne.

Aktiver Major Lars Hagedorn erhielt von König und Vizekönig einen Orden für seinen Einsatz.

Neu war beim Freischießen die Position der Krankenschwester, die dem Oberstabsarzt und dem Provisor zur Seite steht. Da die Bezeichnung Krankenschwester nicht ganz passend sei, heißt die Position fortan Ordensschwester. Janine Herrmann erhielt dafür eine Auszeichnung.

Abschließend verkündete Rogge, dass die Schützengesellschaft sich heute und am Dienstag bei allen Spendern und Unterstützern bedanken werde und mit einer Abordnung die entsprechenden Adressen anfahren werde. „Nur durch diese Spenden ist dieses Fest möglich.“

Am Samstag, 27. Juni, werde das Birkengrün eingesammelt.

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