Wennigsen. Die Gemeinde Wennigsen bereitet sich auf das Historische Freischießen vor: Vom 20. bis 23. Juni 2026 wird das traditionsreiche Fest wieder zahlreiche Besucher und Teilnehmer in den Ort locken. Eine besondere Rolle spielt dabei der sogenannte Landsturm, der als größte Abteilung des Festumzugs gilt und nun erneut zur Teilnahme aufruft.
Rückgrat des Historischen Freischießens
Der Landsturm besteht überwiegend aus Wennigser Bürgerinnen und Bürgern, die nicht aktiv in einer der Garden mitwirken oder regelmäßig an den Übungsabenden teilnehmen können, aber dennoch Teil des Historischen Freischießens sein möchten. Mit ihrem Engagement und der Zahlung eines Festbeitrags unterstützen sie die Durchführung des Festes und tragen maßgeblich zur Tradition bei.
Der Teilnahmebeitrag beträgt in diesem Jahr 20 Euro für einen Tag oder 40 Euro für die Teilnahme an drei Tagen. Als Dankeschön erhalten die Teilnehmer während des Sammelns sowie nach dem Umzug in der „Hack“, der Regimentskantine des Freischießens, Erfrischungen in Form gekühlter Getränke.
Größte Abteilung beim Festumzug
Traditionell bildet der Landsturm die vierte und zugleich größte Abteilung beim Ausmarsch durch die Straßen Wennigsens. Die Teilnehmer marschieren in ziviler Kleidung mit dunkler Hose, weißem Hemd und einem blumengeschmückten Wanderstock.
Vor dem Festzug treffen sich die Teilnehmer im Biergarten der Gaststätte Pinkenburg in der Hauptstraße 6. Dort erfolgt die Verpflichtung, bevor man sich in geselliger Runde auf den bevorstehenden Marsch vorbereitet.
Rekrutierung startet am Sonntag
Die Rekrutierung und Musterung des Landsturms beginnt am Sonntag, 21. Juni 2026, um 13 Uhr. Anschließend wird die Abteilung von der Bataillonskapelle abgeholt und unter der Führung von Landsturmmajor Rump sowie den Offizieren Hauptmann Krause, Oberleutnant Wagenknecht, Leutnant Gärtner, Feldwebel Stadie und Fahnenschwenker Schwarze zur Parade am Schützenhof geführt.
Danach folgt der traditionelle Umzug durch den Ort bis zur Festwiese.
Weitere Treffen am Montag und Dienstag
Auch an den folgenden Festtagen kommt der Landsturm zusammen. Am Montag und Dienstag wird die Zeremonie wiederholt, allerdings beginnt das Treffen an beiden Tagen jeweils um 15 Uhr.
Die Organisatoren hoffen auf eine große Beteiligung und laden alle Interessierten ein, Teil dieser traditionsreichen Gemeinschaft zu werden.

