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Schünhof, Szymanska oder Wolf? - Welche Unternehmen würden die Kandidaten gerne nach Barsinghausen holen?

Bürgermeisterwahl 2026: (v.l.) Henning Schünhof (58), SPD, Dorota Szymanska (61), Grüne, und Thomas Wolf (59), parteiunabhängig, stehen zur Wahl.

Barsinghausen. Am 13. September 2026 findet in Niedersachsen die Kommunalwahl statt. In vielen Städten und Gemeinden werden dabei nicht nur die Mitglieder der Räte neu gewählt, sondern auch die Bürgermeister - so auch in Barsinghausen. So würden die Bürgermeisterkandidaten Schünhof, Szymanska oder Wolf die Probleme in Barsinghausen anpacken.

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Die kommenden Jahre werden für Barsinghausen spannend. Im Rahmen unserer Serie zur Bürgermeisterwahl haben wir die Kandidaten mit zentralen Zukunftsfragen für Barsinghausen konfrontiert.

Amtsinhaber Henning Schünhof wurde jüngst erneut von der SPD als Bürgermeisterkandidat gewählt. Er möchte in seiner zweiten Amtszeit angestoßene Projekte weiterführen und zu einem guten Ende bringen.

Dorota Szymanska geht für Bündnis90/ Die Grünen ins Rennen um die Verwaltungsspitze. Sie will unter anderem neue Akzente in den Bereichen Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung setzen.

Thomas Wolf, derzeit Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg und ehemaliger Erster Stadtrat von Barsinghausen, ist Mitglied der FDP, tritt aber als parteiunabhängiger Kandidat und mit Unterstützung von CDU und FDP an.

Welche Unternehmen würden Sie künftig gerne nach Barsinghausen holen, um die Einnahmen durch Gewerbesteuer zu steigern?

Henning Schünhof (58), SPD

"Mit dem zweiten Bauabschnitt des Gewerbegebiets Calenberger Kreisel entstehen neue Möglichkeiten. Ziel ist es, sowohl bestehenden Betrieben Erweiterungsmöglichkeiten zu bieten als auch neue Unternehmen anzusiedeln. Besonders interessant sind für uns wirtschaftlich stabile Unternehmen, die weniger von saisonalen Schwankungen abhängig sind und langfristig Arbeitsplätze sowie Gewerbesteuereinnahmen sichern."

Thomas Wolf (59), parteiunabhängig

"Wir brauchen Unternehmen, die krisenfeste Arbeitsplätze schaffen und verlässliche Gewerbesteuern zahlen. Da sich die Wirtschaft hin zu Technik und Service wandelt, müssen wir uns aktiv um solche Betriebe bemühen. Hier fehlt in Barsinghausen bisher eine klare Strategie. Neue Ansiedlungen müssen wir klug mit dem Flächenverbrauch abwägen, ohne Potenziale zu verspielen. Zudem ist die Bestandspflege vorhandener Betriebe absolute Chefsache."

Dorota Szymanska (61), Grüne

"Barsinghausen kann – jenseits von großen Lagerhallen in der Logistik – durch hochwertige Gewerbeansiedlung punkten und sollte hier mehr machen. Das erfordert einen guten Austausch mit bestehenden Betrieben, die sich weiterentwickeln wollen und ortsnahe Flächen benötigen, ein Kataster für Brachen, die auf den Markt kommen könnten. Hinzu kommt eine moderne Bildungsinfrastruktur und eine lebendige Innenstadt. Sozusagen die „weichen“ Faktoren, die Betriebe und ihre Mitarbeitenden nach Barsinghausen locken."

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