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Schünhof, Szymanska oder Wolf? Unsere Serie stellt alle drei Bürgermeisterkandidaten vor (Teil 2/6)

Bürgermeisterwahl 2026: (v.l.) Henning Schünhof (58), SPD, Dorota Szymanska (60), Grüne, und Thomas Wolf (59), parteiunabhängig, stehen zur Wahl.

Barsinghausen. Am 13. September 2026 findet in Niedersachsen die Kommunalwahl statt. In vielen Städten und Gemeinden werden dabei nicht nur die Mitglieder der Räte neu gewählt, sondern auch die Bürgermeister - direkt gewählt von den Bürgern. So auch in Barsinghausen. Die Redaktion hat den Kandidaten auf den Zahn gefühlt. Heute Teil 2 von 6.

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Die Bürgermeisterwahl gilt als besonders wichtig, weil das Stadtoberhaupt maßgeblich die Verwaltung leitet, politische Entscheidungen vorbereitet und die Stadt nach außen vertritt. Bei der Bürgermeisterwahl haben Bürger genau eine Stimme, mit der sie direkt eine Kandidatin oder einen Kandidaten wählen. Erhält niemand im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, kann es zu einer Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Bewerbern kommen.

Amtsinhaber Henning Schünhof (SPD) hat bereits seinen Wunsch zu einer erneuten Kandidatur bekundet und soll bei Aufstellungsversammlung des SPD-Ortsvereins am 12. Juni offiziell als Kandidat gewählt werden.

Die Barsinghäuser Grünen schicken Dorota Szymanska ins Rennen um die Verwaltungsspitze. Sie will unter anderem neue Akzente in den Bereichen Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung setzen.

Thomas Wolf, derzeit Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg und ehemaliger Erster Stadtrat von Barsinghausen, tritt als parteiunabhängiger Kandidat mit Unterstützung von CDU und FDP an.

Für die Bürger bietet die Wahl die Möglichkeit, direkt Einfluss darauf zu nehmen, wer in den kommenden Jahren die Geschicke der Stadt lenkt. Ein Überblick über die Kandidaten sowie ihre Ziele, politischen Schwerpunkte und ihre Motivation zur Kandidatur zeigt, welche Themen den Wahlkampf in Barsinghausen prägen dürften.

Die Redaktion hat den Kandidaten mehrere Fragen gestellt. Jeden Tag wird eine Frage von den Kandidaten beantwortet, sodass die Antworten direkt verglichen werden können.

Welche drei Themen würden Sie in den ersten 100 Tagen angehen?

Dorota Szymanska (60), Grüne

„In den ersten 100 Tagen will ich konkrete Schritte gehen: die Umsetzung der Ganztagsbetreuung optimieren, welche bereits im August beginnt. Ich möchte die Beteiligung der Stadtgesellschaft stärken – etwa durch ein aktives Jugendparlament, starke Beiräte und mehr Mitsprachemöglichkeiten – und die Energiewende vor Ort mit einer klaren kommunalen Wärmeplanung schneller vorantreiben.“

Thomas Wolf (59), parteiunabhängig

„Ich setze auf einen klaren Dreiklang: zuhören, ordnen, handeln. Für die Bürger: Ich mache die Verwaltung wieder erreichbar. Mit offenen Sprechstunden – ohne Termin, direkt und unkompliziert. Für die Mitarbeitenden der Stadt: Eine starke Verwaltung ist die Grundlage für alles. Deshalb starte ich mit einer ehrlichen Mitarbeiterbefragung und konkreten Verbesserungen. Für die Politik: Ich stehe für Zusammenarbeit statt Blockade. Klare Prioritäten und ein Arbeitsprogramm mit messbaren Zielen.“

Henning Schünhof (58), SPD

„Die Frage zielt wohl eher auf Kandidierende, die noch nicht im Amt sind. Ich habe in den letzten Jahren viele Projekte angeschoben und teilweise schon komplett realisiert. Ich bin in der glücklichen Lage nicht erst auf den 01.11.2026 warten zu müssen, Dinge die mir als sehr dringlich erscheinen würde ich schon jetzt und in naher Zukunft, unabhängig von einem Datum, anschieben.“

Morgen wird es die nächste Frage und die Antworten der Kandidaten geben.

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