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Drei Einsätze in weniger als 24 Stunden

Laatzen.

Nachdem die Laatzener Ortsfeuerwehr gestern eine brennende Hecke gelöscht hatte, gab es gegen 23.25 Uhr erneut Alarm. Nun stand der komplette Keller eines Reihenhauses etwa 65 Zentimeter hoch unter Wasser. Ein Bewohner der Reihenhauszeile in der Straße Engerode bemerkte gegen 23 Uhr Wasser in seinem Keller. Da in seinem Keller keine ursache zu finden war, schaute er im derzeit unbewohnten Nachbarhaus nach und entdeckte dabei den Grund: Aus einer defekten Leitung spritzte Wasser in den Keller. Der Bewohner schloss den innenliegenden Abschieber und alarmierte die Feuerwehr. Mit einer Hochleistungspumpe für Hochwasser saugten die Helfer etliche 1.000 Liter Wasser aus dem Keller, der Wasserstand verringerte sich allerdings sehr langsam. Weitere Kräfte wurden nachalarmiert. So kam das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) zu seinem ersten Einsatz: Eine weitere sogenannte Chiemseepumpe wurde angeschlossen. Nun spritzten aus zwei Leitungen Wasserfontänen auf den nahen Fußweg. Im rechten Nachbarhaus halfen die Einsatzkräfte zwei älteren Damen beim Trockenlegen ihres Kellers mit einem Wassersauger, dort drückte das Wasser durch die Wände. Gegen 1.45 Uhr waren dort die Arbeiten erledigt. Auch im linken Nachbar-Reihenhaus stand Wasser. Dieses entfernten die Bewohner selbst. Eingesetzt wurden zwei Hochwasserschutzpumpen, mehrere Wassersauger und zahlreiche Gummischieber, um das wenige Zentimeter hohe Wasser zusammen zu schieben. Ein Dutzend Helfer mit zwei Fahrzeugen waren im Einsatz, gegen 2.15 Uhr waren die Helfer eingerückt.

Heute Morgen rückte die Ortsfeuerwehr Rethen zum ADAC-Fahrsicherheitszentrum aus, hier hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Der Einsatz war schnell erledigt. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass der Rauch eines Backofens den Melder aktiviert hatte. Ein Feuer war nicht zu löschen. Die Kräfte der Ortsfeuerwehr Rethen rückten wieder ein.