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Symbolischer Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus Großgoltern

v.l.: Sascha Krause, Achim Gäfke, Kai Krömer, Sabrina Jose, Henning Schünhof, Ingo Ellerkamp und Markus Kellner.

Großgoltern. Mit dem ersten symbolischen Spatenstich am heutigen Donnerstag, 20. Januar, sind die Arbeiten für das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehren Großgoltern und Nordgoltern gestartet. Gemeinsam mit Vertretern des Stadtkommandos und dem Großgoltener sowie dem Nordgoltener Ortsbrandmeister hat Bürgermeister Henning Schünhof am neuen Standort an der Hauptstraße in Großgoltern (direkt neben dem Freibad) den offiziellen Startschuss gegeben. .

„Mit seinen Baukosten von geplanten rund 6,3 Millionen Euro ist das neue Domizil der 42 aktiven Kameraden aus Großgoltern und der 27 aus Nordgoltern das größte Projekt in Sachen Feuerwehr, das wir in jüngster Vergangenheit in Angriff genommen haben“, sagte der Bürgermeister. Die KfW unterstützt den Bau mit 250.000 Euro. Vor zwei Jahren, als die Planungen konkret wurden, lagen die geschätzten Kosten noch bei knapp vier Millionen Euro. Wenn alles nach Plan verläuft, soll das Gerätehaus Ende des Jahres fertig werden. „Wenn keine Probleme auftreten, wird es möglich sein, dass die Feuerwehrleute Weihnachten vielleicht schon im neuen Gerätehaus feiern können. Wir werden versuchen den Zeitplan einzuhalten“, so Markus Kellner, Bereichsleiter bei der ausführenden Baufirma Depenbrock.

Ganz besonders wollte der Bürgermeister noch der städtischen Objektbetreuerin Sabrina Jose und Sascha Krause danken, die mit ihrem intensiven Einsatz die Planungen maßgeblich vorangetrieben haben. „Hier ist auch viel private Zeit für das Projekt geopfert worden, vielen Dank dafür“, so der Verwaltungschef.

Das Gebäude teilt sich in zwei Funktionsbereiche auf. Zum einen gibt es einen Funktionsbereich mit Bereitschaftsräumen, Umkleiden und einem Schulungsraum. Letzterer lässt sich durch eine Faltwand teilen, oder nach außen hin zum Feuerwehrgarten räumlich erweitern. Ein zentraler Küchenbereich dient als Treffpunkt und Verbindung zwischen den Bereitschaftsräumen und Büros sowie dem Schulungsraum. An den Funktionsbereich gliedert sich die Fahrzeughalle an, welche eine größere Gebäudehöhe aufweist. Die Halle bietet den Worten von Objektbegleiterin Jose zufolge Platz für sechs Fahrzeuge, eine künftige Erweiterung der Halle sei im Bereich des Lagerraums denkbar.

Damit das neue Gerätehaus auch in der Praxis allen Ansprüchen genügt, sollen die Feuerwehrkameraden bei allen weiteren Planungen in den nächsten Monaten beteiligt werden.

Das Gebäude wird in gemischter Massiv- und Leichtbauweise errichtet. Der niedrige Baukörper ist in einer zweischaligen Mauerwerkskonstruktion mit rötlicher Klinkerfassade geplant. Teilflächen zwischen den Fenstern oder im Bereich des Haupteinganges werden mit einer vorgehängten Plattenfassade erbaut, um die wiederkehrende Reihung der Klinkerfugen zu brechen. Die Fahrzeughalle ist als leichte Stahlhallenkonstruktion mit einer sogenannten Sandwichelementfassade geplant. Die Oberfläche ist aus anthrazitfarbenen Stahlpaneelen. Das Konzept sieht kurze und sich nicht kreuzende Laufwege vom Mitarbeiterparkplatz bis zur Alarmausfahrt vor. Der Zugang erfolgt über den rückwärtigen Eingang in den Flur und die Umkleiden. Von dort aus kann die Fahrzeughalle über die Hygieneschleuse zügig erreicht werden.

„Ich freue mich sehr und wer meine Vita kennt weiß das ich das ehrlich so meine“, erklärte Bürgermeister Schünhof abschließend, „Das es hier voran geht und ich als Bürgermeister nun gemeinsam mit den Feuerwehrleuten den Startschuss in Form des ersten Spatenstiches geben kann. Packen wir es an!“