Hannover. Anfang März starten im Zuge des Programms „Q-Zwei“ elf neue Quereinsteiger*innen mit berufsbegleitender Weiterqualifizierung bei der Region Hannover. Nach den Einführungstagen kommen sie in unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung zum Einsatz, beispielsweise im Fachbereich Kommunikation, im Team Kfz-Zulassungsangelegenheiten, im Beteiligungsmanagement oder in der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung. Im August folgt dann parallel zum Job der Angestelltenlehrgang II, der zum Einstieg in den gehobenen Dienst qualifiziert.
„Die Region Hannover ist eine attraktive Arbeitgeberin – das hat sich seit dem ersten Durchlauf von ‚Q-Zwei‘ im Jahr 2024 herumgesprochen“, sagt Regionspräsident und Dienstherr Steffen Krach und stellt fest: „Wir konnten dem Bedarf an qualifizierten Fachkräften in den Verwaltungsberufen in den letzten Jahren durch spannende Ausbildungsangebote und die Option zum Quereinstieg gut begegnen.“
Neben einem breit gefächerten Ausbildungsangebot ist das Konzept „Q-Zwei“ eine Maßnahme, die die Region Hannover entwickelt hat, um dem gestiegenen Interesse an einem Quereinstieg in Verwaltungsberufe entgegenzukommen. Es richtet sich an Menschen mit Abschluss und Berufserfahrung, die einen Job im Öffentlichen Dienst anstreben. Voraussetzung ist ein akademischer Abschluss (Bachelor oder Diplom-FH) idealerweise in den Geistes-, Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften und drei Jahre Berufserfahrung – am besten in einem verwaltungsnahen oder kaufmännischen Bereich oder in der Projektarbeit.
Die neuen Kollegen bringen ganz unterschiedliche berufliche Vorerfahrungen mit und starten nicht bei null“, berichtet Dr. Hilko Paulsen, Leiter des Teams Personalentwicklung und Ausbildung. „Damit sie langfristig in unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung zum Einsatz kommen können, durchlaufen sie neben dem Dienst einen intensiven Lehrgang mit anspruchsvollen Prüfungen“. Nach drei Jahren „Q-Zwei“ zieht Paulsen eine positive Bilanz: „Der Quereinstieg ist neben der Ausbildung zu einer weiteren Säule geworden, um Menschen zu entwickeln und Fachkräfte für die Verwaltung zu gewinnen.“ Der erste Jahrgang macht im Juni bereits seinen Abschluss. Damit eröffnen sich für die Kolleg*innen weitere Perspektiven in der Verwaltung.

