Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Mehr Räume für gute Bildung: Region Hannover setzt auf schnelle Lösungen für Förderschulen

Regionsabgeordneter Brian Baatzsch.

Anzeige

Region. Die Dienstag in der Regionsversammlung beschlossene Initiative zur kurzfristigen Entlastung von Förderschulen durch modulare Bauweise ist ein wichtiges Signal für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte in der Region Hannover. Dazu erklärt der Regionsabgeordnete Brian Baatzsch:

Anzeige

„Gute Bildung braucht gute Räume. Und zwar dann, wenn sie gebraucht werden, nicht erst in einigen Jahren. Gerade im Bereich der Förderschulen ist die räumliche Situation seit Langem angespannt. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf brauchen Stabilität, Verlässlichkeit und gute Lernbedingungen. Das ist besonders hier in Springe schon lange ein Problem.“

Mit dem heutigen Beschluss wird die Regionsverwaltung beauftragt, kurzfristig modulare Bauweisen zur Entlastung bestehender Raumnotstände konkret zu prüfen und einzuplanen. Im Fokus stehen dabei insbesondere mehrere Förderschulen in der Region Hannover, darunter Standorte in Springe, Barsinghausen, Wunstorf, Wedemark, Sehnde, Seelze, Pattensen und Hannover.

Brian Baatzsch führt dazu weiter aus: „Gerade in der Förderbeschulung müssen wir alles daransetzen, unnötige Standortwechsel zu vermeiden. Kinder brauchen ihr vertrautes Umfeld, bekannte Bezugspersonen und Verlässlichkeit im Alltag. Es darf nicht sein, dass organisatorische Engpässe zulasten derjenigen gehen, die ohnehin besondere Unterstützung benötigen.“ Er ergänzt: „Modulare Bauweisen sind keine Notlösung, sondern eine moderne und pragmatische Antwort auf akute Herausforderungen. Sie ermöglichen schnelle Entlastung, schaffen qualitativ hochwertige Lernräume und bieten gleichzeitig die notwendige Flexibilität für zukünftige Bedarfe.“

Besonders wichtig sei, dass die Region bei Ausschreibungen konsequent auf Wiederverwendbarkeit und Zerlegbarkeit setzt „Damit schaffen wir nicht nur kurzfristig Entlastung, sondern investieren nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll. Schulbau muss schneller, planbarer und flexibler werden“, so Baatzsch. Auch Baatzsch: „Dieser Beschluss ist ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen, sozial gerechten und zukunftsfähigen Schulpolitik in der Region Hannover. Jetzt erwarten wir, dass die Verwaltung zügig handelt und zeitnah konkrete Lösungen vorlegt.“

Der Beschluss sieht vor, dass die Regionsverwaltung bis Mitte Mai 2026 einen konkreten Umsetzungsplan mit Bedarfen, Zeitplänen und finanziellen Auswirkungen vorlegt.

Anzeige
Anzeige