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Kriminalstatistik 2023 des Polizeikommissariats Springe – Leichter Rückgang an Straftaten

Polizeikommissariats Springe.

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Springe/Pattensen. Der Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Springe erstreckt sich über die Kommunen Springe und Pattensen. Betreut werden ca. 45.000 Einwohner. Straftaten werden von der Dienststelle in Springe sowie den Polizeistationen in Bennigsen und Pattensen bearbeitet.

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Im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Springe ereigneten sich im Jahr 2023 insgesamt 1.749 Straftaten, das sind 64 weniger als im Vorjahr.

Insgesamt konnten von den Mitarbeitern des Polizeikommissariats Springe 64,72 % der Straftaten aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote liegt somit wieder einmal über der des Landes (62,5 %).

Rohheitsdelikte im Allgemeinen, hierunter werden Körperverletzungen, Raubstraftaten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit zusammengefasst, haben einen Aufwärtstrend erfahren. 2022 waren es 324 solcher Vergehen. 2024 352.

Insgesamt haben sich 9 Raubdelikte, hierunter fällt bspw. der Straßenraub, im Jahr 2023 ereignet.

Im Jahr 2023 verringerten sich die Ereignisse im Zusammenhang mit den Diebstahlsdelikten (von 601 Straftaten im Jahr 2022 auf 497 Straftaten im letzten Jahr).

Kfz-Diebstähle stiegen 2023 an. So wurden 2023 insgesamt 14 Kraftfahrzeuge entwendet. Im Jahr 2022 waren es noch 10 Kraftfahrzeuge. Im Jahr 2023 wurden 78 Fahrräder entwendet. 27 Fahrräder mehr als im Vorjahr.

Die Wohnungseinbruchsdiebstähle sind im Vergleich zum Vorjahr auf 31 Straftaten angestiegen (+14 Straftaten). Teilweise handelt es sich um Versuchstaten, bei denen entweder nicht in das Objekt gelangt wurde oder aber nach Eindringen nichts entwendet worden ist.

Ein Abwärtstrend ist weiterhin im Bereich der Betrugsdelikte erkennbar. Hier sinken die Fallzahlen von 236 auf 215 Taten. Die Aufklärungsquote beträgt 78,14% und bleibt hiermit annähernd gleich zum Vorjahr (80,08%).

Bei der Straßenkriminalität, hierunter werden alle Delikte im öffentlichen Bereich erfasst, also insbesondere Sachbeschädigungen, Raub- und Körperverletzungen, sowie Fahrraddiebstähle, wird insgesamt betrachtet ein annähernd gleiches Fallzahlenaufkommen zum vergangenen Jahr festgestellt (2023: 317 Taten, 2022: 321).

Im Bereich des Polizeikommissariats Springe wurden im Jahr 2023 insgesamt 138 Fälle von „Häuslicher Gewalt“ bearbeitet (2022 = 105 Fälle).  

Die Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte hat im Vergleich zum Jahr 2022 zugenommen. Insgesamt wurden in 26 Fällen Polizeibeamte Opfer von Straftaten in diesem Deliktsbereich (+7).

Das Fallzahlenaufkommen, bei denen ein Messer eingesetzt bzw. der Einsatz eines Messers angedroht wurde, ist im Vergleich zum Vorjahr um 6 Taten gestiegen und bildet den allgemeinen bundesweiten Trend ab.

Für den Zuständigkeitsbereich Springe ist ein leichter Rückgang der Straftaten zu verzeichnen. (2023: 1813; 2024: 1749).

Kriminalitätsbrennpunkte existieren nach wie vor weder deliktisch noch räumlich.

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