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Freibad Eldagsen soll unbenannt werden

Freibad Eldagsen. Quelle: Archivbild.

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Eldagsen. Das Freibad in Eldagsen könnte künftig einen neuen Namen tragen: Auf Antrag des Betreibervereins soll die Einrichtung künftig „Helmut-Meisiek-Freibad Stadt Eldagsen“ heißen. Damit soll das langjährige Engagement von Helmut Meisiek für den Erhalt und die Entwicklung des Freibades gewürdigt werden.

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Jahrzehntelanger Einsatz für den Erhalt des Freibades

Der Hintergrund reicht zurück bis ins Jahr 1997. Damals stand laut Antrag das Freibad Eldagsen – ebenso wie die Bäder in Bennigsen und Altenhagen – vor der Schließung. Bürger aus Eldagsen engagierten sich daraufhin für den Erhalt der Einrichtung und gründeten den Verein „Freibad Stadt Eldagsen e. V.“. Seitdem wird der Badebetrieb durch den Verein gesichert.

Eine zentrale Rolle spielte dabei Helmut Meisiek. Über viele Jahre hinweg engagierte er sich in verschiedenen Funktionen innerhalb des Ortsrates und übernahm über mehr als zwei Jahrzehnte Verantwortung im Vorstand des Vereins. In dieser Zeit setzte er sich nach Angaben des Vereins mit großem persönlichem Einsatz für die Interessen des Freibades ein und vertrat diese sowohl vor Ort als auch gegenüber der Stadtverwaltung.

Mit der geplanten Umbenennung soll dieses langjährige Wirken dauerhaft sichtbar gemacht und die Erinnerung an seinen Einsatz bewahrt werden.

Ortsrat spricht sich einstimmig aus

Der Ortsrat Eldagsen-Mittelrode hat sich bereits mit dem Antrag befasst und in seiner Sitzung am 6. Mai einstimmig zugestimmt.

Da es sich beim Freibad um eine öffentliche Einrichtung mit Bedeutung über die Ortschaft hinaus handelt, liegt die endgültige Entscheidung jedoch nicht allein beim Ortsrat. Über die Namensgebung muss nun auch der Rat der Stadt Springe entscheiden.

Zeichen der Anerkennung für besonderes Engagement

Mit der möglichen Benennung des Freibades nach Helmut Meisiek würde nicht nur eine Person geehrt, sondern zugleich die Geschichte des bürgerschaftlichen Engagements in Eldagsen sichtbar gemacht. Das Freibad gilt bis heute als Beispiel dafür, wie gemeinsamer Einsatz den Fortbestand öffentlicher Einrichtungen sichern kann.

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