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Feierliche Grundsteinlegung für den Rathausneubau - Stadt setzt wichtigen Meilenstein für das Zukunftsprojekt

Zeitkapsel wird in der Mauer versenkt. Quelle: Stadt Springe.

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Springe. Mit der feierlichen Grundsteinlegung am 6. Juli hat die Stadt einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zum neuen Rathausensemble erreicht. Gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, Mitgliedern des Rats und Ortsrats, Vertreterinnen und Vertretern der Presse, dem Architekturbüro sowie zahlreichen am Bau Beteiligten wurde in einem Festakt ein weiterer Meilenstein gefeiert.

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Bürgermeister Christian Springfeld begrüßte die Gäste und würdigte die Grundsteinlegung als wichtigen Schritt für die Zukunft der Stadt: „Mit dem heutigen Tag legen wir das Fundament für ein modernes, leistungsfähiges und bürgernahes Rathaus. Gleichzeitig schaffen wir einen Ort, der Verwaltung, Denkmalschutz und das öffentliche Leben im Herzen der Stadt in besonderer Weise miteinander verbindet“, betonte Bürgermeister Springfeld.

Im Anschluss richtete der verantwortliche Architekt, Martin Bockelmann, ein Grußwort an die Anwesenden.

Dann wurde eine Zeitkapsel mit aktueller Tageszeitung, etwas Kleingeld sowie Dokumente zum Rathausneubau feierlich im Mauerwerk versenkt

Von der Idee zur Umsetzung

Dem heutigen Baufortschritt ging ein langjähriger Planungsprozess voraus. Bereits 2017 startete der städtebauliche und architektonische Wettbewerb zur Entwicklung des Rathausareals. Nach der Beauftragung der Generalplanung im Jahr 2019 prägten unter anderem die Corona-Pandemie, personelle Engpässe sowie umfangreiche Genehmigungs- und Abstimmungsverfahren den weiteren Projektverlauf.

Seit 2025 laufen die bauvorbereitenden Maßnahmen. Es wurden bereits umfangreiche archäologische Untersuchungen und der Rückbau bestehender Anlagen und Mauern umgesetzt.
In diesen Sommerferien stehen weitere umfangreiche Tiefbau- und Kanalarbeiten an. Dabei werden unter anderem rund 755 Meter Regenwasserkanäle mit großem Durchmesser sowie zahlreiche weitere Ver- und Entsorgungsleitungen neu verlegt.

Im Herbst beginnen außerdem die Arbeiten am neuen Bürgersaal. Zahlreiche wichtige Gewerke – vom Rohbau über Dach- und Fensterarbeiten bis zur Energieversorgung – sind bereits vergeben. Bereits Ende dieses Jahres sollen die Rohbauarbeiten des Rathausneubaus abgeschlossen sein.

Ein modernes Rathausensemble für Verwaltung und Stadtgesellschaft

Mit dem Projekt entsteht ein zukunftsweisendes Rathausensemble, das den Burghof städtebaulich vervollständigt. Neben dem Neubau gehören die denkmalgerechte Sanierung und Erweiterung des historischen Rathauses, die Remise, ein neuer Bürgersaal, das Museum sowie die Neugestaltung der Außenanlagen zum Gesamtprojekt.

Der barrierefreie Rathausneubau bietet künftig auf rund 2.300 Quadratmetern moderne Arbeitsplätze für nahezu 100 Mitarbeitende, die bisher an verschiedenen Standorten in angemieteten Gebäuden untergebracht sind. Gemeinsam mit dem sanierten Bestandsrathaus entstehen zeitgemäße Arbeitsbedingungen, die zugleich den Bürgerservice weiter verbessern.

Auch die Remise und der neue Bürgersaal schaffen einen Mehrwert für die Stadtgesellschaft. Die Remise wird als multifunktionaler Begegnungsort mit Besprechungsräumen, Aufenthaltsbereich und Bistroangebot genutzt werden. Darüber hinaus stehen die Räumlichkeiten künftig beispielsweise für Trauungen, Empfänge sowie Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden der Stadtgesellschaft zur Verfügung. Der Bürgersaal wird sowohl Sitzungsort für Rat und Ausschüsse als auch Veranstaltungsort für kulturelle Angebote und das Museum.

Investition in die Zukunft

Mit einem Investitionsvolumen von rund 40 Millionen Euro zählt das Rathausensemble zu den größten kommunalen Bauvorhaben der vergangenen Jahrzehnte. Die bisherigen Ausschreibungs- und Abrechnungsergebnisse bewegen sich derzeit im vom Rat beschlossenen Kostenrahmen.

Die Inbetriebnahme des Rathausneubaus, der Remise und des Bürgersaals ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Nach Abschluss der Sanierung des Bestandsrathauses soll das gesamte Ensemble zum Jahreswechsel 2029/ 2030 vollständig genutzt werden können.

Mit der Grundsteinlegung beginnt nun sichtbar die nächste Bauphase eines Projekts, das die Stadtverwaltung nachhaltig stärken und gleichzeitig einen neuen Mittelpunkt für Begegnung, Kultur und kommunales Leben für die Stadt schaffen wird.

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