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Entwicklung der Kindertagesstätten

Springe. „An den Entwicklungen im Bereich der Kindertagesstätten in Springe kann man hervorragend ablesen, welche Herausforderungen durch die Situation entstehen und zu bewältigen sind“, sagt SPD-Landtagskandidat und Parteivorsitzender Baatzsch.

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Das Land Niedersachsen hat 2018 den Besuch von Kindergärten weitestgehend gebührenfrei möglich gemacht. „Genau das ist auch der richtige Schritt gewesen“, sagt Brian Baatzsch, Landtagskandidat der SPD. Jedoch werden die Kosten für die Kinderbetreuung nicht zu 100 Prozent von Land übernommen. Den Fehlbetrag muss die Kommune tragen. „Der Fehlbetrag wird höher werden, da wir in der Stadt Springe einen erheblichen Bedarf an KiTa-Plätzen decken müssen, um allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben ihr Kind in einer Kindertagesstätte unterzubringen“, sagt Baatzsch. Das möchte er ändern. Er fordert, dass die Gespräche zwischen Stadt und BBS Springe intensiviert werden müssen, damit genügend Personal ausgebildet wird. Das Land muss daher auch die Rahmenbedingungen für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern verbessern: „Die Attraktivität des Berufsfeldes muss in ganz Niedersachsen verbessert werden und müssen schnellstmöglich neue Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden.“

Aber nicht nur die Hürden für den Betrieb der Kindertagesstätten hat der Landtagskandidat im Auge, auch die Probleme bei Schaffung von Kindertagesstätten. Er erläutert am Beispiel der Peter-Härtling-Schule, welche Hürden und Anforderungen bei dem Bau von Kindertagesstätten entstehen. „Die Kommunen brauchen also nicht nur Unterstützung bei der Schaffung von neuen Plätzen, sondern auch eine verbesserte finanzielle Unterstützung beim Betrieb und bei immer stärker werden Anforderungen an die Qualität und die Dauer die Betreuung.“

Daher schlägt Baatzsch folgendes vor, dass verbesserte und vereinfachte Genehmigungsverfahren entwickelt werden sollten, so könnte zum Beispiel die Umnutzung von bestehenden Gebäuden ein Thema sein. „Viele Kommunen in Niedersachsen fehlen Plätze bei der Unterbringung ihrer Kinder. Hier muss es einen entscheidenden Fortschritt geben, der nur vom Land ausgehen kann.“ Er schlägt vor, dass das Land Niedersachsen vor allem beim Bau der KiTa-Plätze deutlich mehr Verantwortung übernimmt, „denn grundsätzlich hat jede KiTa denselben Bedarf“, so Baatzsch. Dadurch erhofft er sich, dass mehr fehlende KiTa-Plätze schnellstmöglich abgebaut werden. Auf die Frage der Finanzierung des Betriebs von Kindertagesstätten sagt Baatzsch nur: „Die Kommunen, das Land und der Bund müssen in naher Zukunft darüber sprechen, wie die zur Verfügung stehenden Mittel zwischen den Ebenen aufgeteilt werden. An diesen Gesprächen würde ich gerne im Interesse der Kommunen in meinen Wahlkreis teilnehmen.“

Zuletzt schlägt Baatzsch vor, dass perspektivisch auch eine Kostenübernahme der Krippen durch das Land möglich sein soll: „Denn nur so kann gemeinsam Zukunft gestaltet werden.“

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