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Rewe steht ungeduldig in den Startlöchern

Matthias Miersch zeigt, wie es funktionieren soll

Pattensen / Barsinghausen / Bennigsen.

"Jetzt fehlt nur noch das OK der Veterinäre. Eine Empfehlung der Verbraucherschutzbehörde wäre klasse", so Matthias Miersch, SPD-Bundestagsabgeordneter. Er unterstützt das Rewe Projekt "Mehrweg-Frische-Box an der Theke" und ist begeistert davon, dass Rewe sich dafür einsetzt, Verpackungsmaterial einzusparen und ressourcenschonende Alternativen anzubieten. Und er geht noch weiter, indem er anmerkt, dass einige Gesetze nicht mehr zeitgemäß seien und überarbeitet werden müssen. Fakt ist, dass die Verbraucher bereits selbst aktiv nachfragen und das Interesse an ressourcenschonenden Lebensmitteln stetig steigt. 

Sobald die entsprechenden Genehmigungen vorliegen, startet das Pilot-Projekt im Norden bei Rewe Pattensen, Lutz Ahlers, Rewe Barsinghausen, Thorsten Krause, und Rewe Bennigsen. Die Kunden können dann an der Frischetheke mit mitgebrachten oder vor Ort gekauften Plastikbehältern einkaufen - unnötiges Verpackungsmaterial wird vermieden. Acht Wochen dauert das Projekt. Anschließend soll entschieden werden, ob es in allen Rewe Märkten umgesetzt wird. Auf die Frage, warum Plastikbehälter und nicht Glas, antwortet Daniela Beckmann, Unternehmenskommunikation Rewe, dass bei Glas die Gefahr der Absplitterung bestehe.

Wie die Befüllung der Behälter funktionieren soll, demonstriert Miersch direkt an der Theke. Der Kunde stellt seinen Behälter auf einem Tablett ab, welches der Rewe Mitarbeiter anreicht. Die Befüllung erfolgt, ohne dass der Mitarbeiter das Gefäß berührt. Nach dem Verschließen wird das Preisschild aufgeklebt.

Auf jeden Fall stehen alle in den Startlöchern und hoffen, dass das Projekt bald startet und gut ankommt. Weitere Aktionen, wie zum Beispiel Plastikfasten, Ernährungsworkshops für Kindergärten, Insektenhotels an den Märkten und Besuche auf Bauernhöfen, sollen folgen.