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Städtepartnerschaft lebt: Barsinghäuser Delegation besucht Polen und trifft Partner aus Kovel

Quelle: Stadt Barsinghausen.

Barsinghausen. Im Rahmen eines Besuchs in Polen haben Vertreter der Stadt Barsinghausen gemeinsam mit einer Delegation aus der ukrainischen Partnerstadt Kovel die langjährigen Städtepartnerschaften weiter vertieft. Im Mittelpunkt standen persönliche Begegnungen, der Austausch über gemeinsame Projekte sowie die Bedeutung kommunaler Zusammenarbeit für ein solidarisches Europa.

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Die Barsinghäuser Delegation setzte sich aus dem CDU-Ratsmitglied Michael Kowalski, Sozialdezernent Robert Engelmann und Pressesprecherin Lea Drewnitzky zusammen. Begleitet wurden sie von Karl-Heinz und Henrike Neddermeier als Gründungsmitglieder der Städtepartnerschaft sowie vom Ehepaar Rachwalski als Vertreter des Europavereins. Für den offiziellen Empfang am Freitag stießen zudem der stellvertretende Direktor der KGS Barsinghausen, Christian Bohn, sowie Thorsten Franz hinzu.

Begegnungen und kultureller Austausch

Das Programm bot zahlreiche Gelegenheiten, die Partnerstadt und ihre Menschen näher kennenzulernen. Ein Höhepunkt war der gemeinsame Besuch des Stadtfestes, bei dem die Delegationen mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kamen und die lebendige Stadtkultur erleben konnten.

Auch ein gemeinsamer Ausflug nach Breslau stand auf dem Programm. Die historische Stadt bot nicht nur kulturelle Eindrücke, sondern auch Raum für Gespräche über europäische Geschichte, Identität und die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit.

Eindruck von moderner Bildungsarbeit

Besonders interessiert zeigten sich die Delegationsmitglieder bei der Besichtigung einer kürzlich umfassend modernisierten Grundschule. Vor Ort erhielten sie Einblicke in moderne Lern- und Betreuungsräume sowie die kommunalen Investitionen in Bildung und Infrastruktur.

Die Vertreterinnen und Vertreter aus den Partnerstädten würdigten die Anstrengungen, die für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen unternommen werden, und tauschten sich über Erfahrungen aus ihren jeweiligen Kommunen aus.

Europäische Werte im Mittelpunkt

In zahlreichen Gesprächen standen Themen wie Bildung, Jugendaustausch, kommunale Zusammenarbeit und das gemeinsame europäische Selbstverständnis im Mittelpunkt. Der Austausch war von Offenheit, gegenseitigem Interesse und großer Verbundenheit geprägt.

„Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wertvoll persönliche Begegnungen zwischen den Menschen Europas sind“, betonte Sozialdezernent Robert Engelmann. „Städtepartnerschaften sind kein symbolisches Projekt – sie sind gelebte europäische Realität.“

Auch die Vertreter aus der ukrainischen Partnerstadt Kovel unterstrichen die Bedeutung der Zusammenarbeit. Die Partnerschaft sei ein wichtiges Zeichen für Hoffnung, Stabilität und gelebte europäische Solidarität.

Persönliche Kontakte als Fundament

Für die Teilnehmenden wurde während des Besuchs deutlich, welchen Stellenwert persönliche Beziehungen für ein starkes Europa haben. Immer wieder wurde hervorgehoben, dass Städtepartnerschaften weit über offizielle Termine hinausreichen und vor allem vom direkten Austausch zwischen den Menschen leben.

„Europa beginnt dort, wo Menschen sich begegnen und voneinander lernen“, sagte Michael Kowalski. „Genau diese Erfahrungen machen Städtepartnerschaften so wertvoll.“

Blick auf das Jubiläum und kommende Projekte

Mit Blick auf das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft wurde die langjährige Zusammenarbeit ausdrücklich gewürdigt. Die Verbindung habe sich über viele Jahre hinweg kontinuierlich entwickelt und bilde heute ein stabiles Fundament für zukünftige gemeinsame Vorhaben.

Die Beteiligten zogen ein durchweg positives Fazit des Besuchs. Neben der Pflege bestehender Kontakte wurden neue Impulse für künftige Kooperationen gesetzt – insbesondere in den Bereichen Jugendbegegnung, Bildung und kommunale Zusammenarbeit.

Die Stadt dankte allen Gastgebern und Beteiligten für die herzliche Aufnahme und das große Engagement. Der Besuch habe einmal mehr gezeigt, wie Städtepartnerschaften dazu beitragen, Europa im Alltag erlebbar zu machen und den Zusammenhalt über Grenzen hinweg zu stärken.

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