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Sichtbares Zeichen des Baufortschritts: Kran an der Wilhelm-Stedler-Schule wird abgebaut

Von links: Ronald Busch, Bürgermeister Henning Schünhof , Projektleiter Ole Hindorf und Matthias Wuttig (Gebäudewirtschaftsamt) freuen sich über den Baufortschritt. Quelle: Stadt Barsinghausen.

Barsinghausen. An der Wilhelm-Stedler-Schule ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Mit dem Abbau des letzten von zwei Baukränen wird der Baufortschritt nun auch von außen deutlich sichtbar. Die Gebäudehülle ist weitgehend fertiggestellt, derzeit erfolgen noch letzte Arbeiten wie die finale Verfugung.

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Im Inneren befindet sich das Projekt hingegen planmäßig noch in der Ausbauphase. Aktuell laufen umfangreiche Trockenbauarbeiten, bevor in den kommenden Monaten der weitere Innenausbau folgt. Der Umzug in das neue Schulgebäude ist für die Herbstferien vorgesehen.

„Der Rückbau der Kräne ist ein starkes Signal: Die äußere Struktur steht. Gleichzeitig zeigt ein Blick ins Gebäude, wie viel Detailarbeit noch vor uns liegt“, erläutert Bürgermeister Henning Schünhof. „Ein Bau ist ein ständiger Prozess. Die Planung läuft während der Umsetzung weiter, weil sich immer wieder neue Anforderungen oder Herausforderungen ergeben. Wichtig ist, dass alle Gewerke eng abgestimmt zusammenarbeiten – und das funktioniert hier sehr gut.“

Hohe energetische Standards und nachhaltige Bauweise

Der Neubau erfüllt hohe energetische Anforderungen und wird durch Bundesmittel gefördert. Zwei hochmoderne Wärmepumpen in Kombination mit Fußbodenheizung sorgt künftig für eine effiziente und klimafreundliche Wärmeversorgung – insbesondere auch im Bereich der Mensa, die mit eigener Küche ausgestattet sein wird.

Das Gebäude wird als Hybridbau mit hochgedämmten Holzfassaden ausgeführt, ergänzt durch eine klassische Klinkerfassade. Diese Konstruktion ist nicht nur nachhaltig, sondern ermöglicht auch einen hervorragenden energetischen Gebäudestandard. Das Material bietet zudem auch hervorragende Dämmeigenschaften. „Wir setzen hier auf ein neues architektonisches Konzept“, so Harald Gawlytta vom Gebäudewirtschaftsamt. „Es ist eine tolle Architektur mit klarer Struktur und viel Aufenthaltsqualität.“ Das Gebäude unterscheidet sich sowohl von der Gliederung und Anordnung der Räumlichkeiten als auch von der Konstruktion deutlich von früheren Schulbauten.

Moderne Lernlandschaften für rund 400 Schülerinnen und Schüler

Die vierzügige Schule wird künftig rund 400 Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Das Raumkonzept folgt dem Prinzip der sogenannten Cluster-Schule: Drei farblich gestaltete Trakte schaffen überschaubare Einheiten mit jeweils eigenen Lern- und Aufenthaltsbereichen.

Im Zentrum des Gebäudes entstehen großzügige Lernflächen, um die sich Klassenräume sowie Differenzierungs- und Fachräume gruppieren. Die Cluster sind klar gegliedert und bieten zugleich flexible Nutzungsmöglichkeiten.

Im Erdgeschoss sind unter anderem die Stadtbücherei, der Ratssaal, Stillräume für Angestellte mit Kindern sowie Verwaltungsräume vorgesehen. Ebenfalls liegt dort die Mensa, die unter anderem mit einer eigenen Lern-Küche ausgestattet ist

Hochwertige Ausstattung und barrierefreie Erschließung

Auch bei der Materialwahl wird auf Qualität und Langlebigkeit gesetzt: In Aula und Ratssaal wird Eichenparkett verlegt, während in den Klassenräumen strapazierfähiges Linoleum zum Einsatz kommt. In der Aula werden Medientanks im Boden installiert, um moderne Veranstaltungstechnik flexibel nutzen zu können.

Die Bücherei erhält einen separaten Eingang. In diesem Bereich werden in Kürze die Zwischendecken eingebaut. „Ich freue mich sehr, dass die Bibliothek im Gebäude untergebracht ist. Es ist schön, dass die Bücherei hier ihren Platz findet und damit noch enger mit dem Schulalltag verbunden ist“, betont Harald Gawlytta.

Selbstverständlich wird das Gebäude vollständig barrierefrei erschlossen: Fahrstühle verbinden alle Ebenen und ermöglichen uneingeschränkten Zugang für alle Nutzerinnen und Nutzer.

Mit dem geplanten Umzug in den Herbstferien wird die Wilhelm-Stedler-Schule ein modernes, nachhaltiges und architektonisch anspruchsvolles Schulgebäude beziehen können – ein wichtiger Schritt für die Bildungsinfrastruktur der Stadt.

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