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Rehrbrinkstraße: Eltern sammeln 500 Unterschriften für sichere Querung – Zebrastreifen soll kommen

Die Rehrbrinkstraße kurz vor der Eröffnung. Schnell kam Kritik auf, über unklare Querungsmöglichkeiten für Kinder und Senioren.

Barsinghausen. Rund 500 Unterschriften haben Vertreter einer Elterninitiative und engagierte Eltern der Wilhelm-Stedler-Schule gesammelt, um sich für eine sichere Fußgängerquerung im Bereich Rehrbrinkstraße, Kaltenbornstraße und Marktstraße einzusetzen. Nun wurden die Unterschriften an Bürgermeister Henning Schünhof übergeben. Dieser nahm die Listen entgegen, erklärte jedoch zugleich, dass eine Lösung in Planung sei.

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Sanierung verändert die Querungssituation

Im Zuge der Sanierung des Innenstadtrings wurde auch der Bereich Rehrbrinkstraße, Kaltenbornstraße und Marktstraße erneuert und barrierefrei umgestaltet. Der Kreuzungsbereich zur Kaltenbornstraße wurde als niveaugleiche Begegnungsfläche umgestaltet.

Mit den Bauarbeiten verschwanden allerdings auch zwei zuvor vorhandene Fußgängerüberwege. Damit änderte sich die Situation für Fußgänger, insbesondere für den Schülerverkehr zur Wilhelm-Stedler-Schule. Nachdem der betroffene Abschnitt der Rehrbrinkstraße Ende August wieder für den Autoverkehr freigegeben wurde, kam es schnell zu Kritik über die unklare Verkehrssituation vor Ort.

Eltern fordern eine sichere Querungsmöglichkeit

Die Vertreter der Elterninitiative sahen vor allem für Schulkinder Risiken, aber auch für Senioren und andere Passanten sei die derzeitige Querungssituation teilweise problematisch und nicht eindeutig. Mit ihrer Unterschriftensammlung wollten die Beteiligten deshalb erreichen, dass an der wichtigen Verbindung zwischen Schule, Innenstadt und den angrenzenden Straßen wieder eine sichere und klar erkennbare Möglichkeit zum Überqueren geschaffen wird.

Dabei legten sich die Eltern ausdrücklich nicht auf eine bestimmte bauliche Lösung fest. Entscheidend sei, dass Fußgänger die Straße sicher und eindeutig queren könnten. Die rund 500 gesammelten Unterschriften sollten dem Anliegen zusätzlich Nachdruck verleihen.

Bürgermeister nimmt Unterschriften entgegen

Bei der Ratssitzung am Donnerstagabend übergaben die Vertreter einer Elterninitiative die Unterschriftenlisten an Bürgermeister Henning Schünhof. Dieser nahm sie entgegen und konnte aber zugleich darauf verweisen, dass ein Zebrastreifen bereits in Planung sei. „Die Daten einer Zählung geben es her, dass wir wieder einen Zebrastreifen einrichten können“, konnte der Bürgermeister den Eltern gleich mit auf den Weg geben.

Wann der Fußgängerüberweg eingerichtet werden soll, konnte der Bürgermeister noch nicht sagen, die Umsetzung sei aber bereits in Abstimmung und werde erarbeitet.

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