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Ragge-Grocholesky-Stiftung Barsinghausen ruft zur Antragstellung für Fördermittel 2026 auf

Ragge-Grocholesky-Stiftung Barsinghausen ruft zur Antragstellung für Fördermittel 2026 auf. Symbolfoto, Quelle: pixabay.

Barsinghausen. Die Ragge-Grocholesky-Stiftung Barsinghausen mit dem Rolf-Greve-Fond ruft gemeinnützige Vereine und Institutionen dazu auf, Zuwendungsanträge für das Jahr 2026 einzureichen. Gefördert werden Projekte, die der Kunst- und Kulturförderung sowie der Gleichstellung von Männern und Frauen in Barsinghausen dienen. Anträge können bis zum 28. Februar 2026 gestellt werden.

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Seit ihrer Gründung hat die Stiftung bereits mehr als 150.000 Euro an förderfähige Projekte ausgeschüttet. Auch in diesem Jahr sollen wieder Initiativen unterstützt werden, die das gesellschaftliche, kulturelle und soziale Leben in Barsinghausen bereichern. Voraussetzung ist, dass die geförderten Projekte innerhalb von zwölf Monaten nach Bewilligung abgeschlossen werden.

Antragstellung und Entscheidungsverfahren

Die Zuwendungsanträge sind schriftlich an den Vorstand der Ragge-Grocholesky-Stiftung Barsinghausen, Bergamtstraße 5, 30890 Barsinghausen, zu richten. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Stiftungsvorstand zeitnah nach Ablauf der Antragsfrist. Die Begünstigten werden anschließend benachrichtigt. Im April ist erneut eine gemeinsame Übergabeveranstaltung geplant.

Erstmalige Antragsteller werden gebeten, ihrem Antrag eine Kopie des aktuellen Freistellungsbescheides des Finanzamtes beizufügen.

Informationen und Antragsformulare online verfügbar

Weitere Informationen zur Stiftung, zu den förderfähigen Projekten sowie die entsprechenden Antragsformulare sind auf der Internetseite der Stadt Barsinghausen zu finden. Über die Startseite kann der Suchbegriff „Ragge-Grocholesky-Stiftung“ eingegeben werden, um direkt zu den relevanten Informationen zu gelangen.

Stiftung mit langer Tradition in Barsinghausen

Die Ragge-Grocholesky-Stiftung wurde im Februar 1999 vom Rat der Stadt Barsinghausen ursprünglich als Marlis-Ragge-Stiftung gegründet. Marlis Ragge, eine Barsinghäuser Bergmannstochter und Diakonieschwester, hatte der Stadt ihren Nachlass vermacht. Auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Klaus-Detlef Richter wurde daraus eine Stiftung gegründet, um die Mittel gezielt für gemeinnützige Zwecke einzusetzen. Nach weiteren Erbschaften und einer größeren Zustiftung erfolgte im Jahr 2021 die Umbenennung in Ragge-Grocholesky-Stiftung.

Rolf-Greve-Fond erweitert Förderschwerpunkte

Ende 2022 kam eine weitere Zustiftung hinzu. Die Eheleute Greve hatten durch die lokale Berichterstattung von der Stiftung erfahren und entschieden sich zu einer Zustiftung. Der Betrag wird innerhalb der Stiftung als Rolf-Greve-Fond separat geführt. Die Erträge aus diesem Fonds werden künftig einmal jährlich gemeinsam mit den übrigen Stiftungserträgen ausgeschüttet und sollen insbesondere Projekte aus den Bereichen Hospizdienst und Migrationsarbeit fördern.

Der Stiftungsvorstand hofft auch in diesem Jahr auf zahlreiche Anträge und eine breite Beteiligung gemeinnütziger Initiativen aus Barsinghausen.

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