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Positive Bilanz zu LEADER-Projekten in Gehrden

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Gehrden. Anlässlich einer aktuellen Befassung im Niedersächsischen Landtag ist eine positive Bilanz zu den im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER umgesetzten Projekten gezogen worden. In Niedersachsen wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Vorhaben realisiert, die direkt aus den ländlichen Regionen heraus entwickelt wurden. Dazu zählen Dorfläden, Begegnungsstätten, Kultur- und Tourismusangebote sowie Mehrgenerationenhäuser.

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Auch in Gehrden konnten mehrere Projekte mit Unterstützung des Programms umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem die Sanierung der Struckmeyerschen Mühle am Gehrdener Berg sowie die Einrichtung eines Jugend- und Mehrgenerationentreffs. Diese Vorhaben sollen zur Stärkung des sozialen Miteinanders und zur Attraktivität des ländlichen Raums beitragen.

Hohe Förderquoten ermöglichen lokale Projekte

Ein zentraler Vorteil des Programms ist die hohe Förderquote von bis zu 80 Prozent, in besonderen Fällen sogar bis zu 100 Prozent. Dadurch erhalten Kommunen, Vereine und Initiativen die Möglichkeit, Projekte zu realisieren, die ohne diese Unterstützung finanziell kaum umsetzbar wären. Gerade vor dem Hintergrund begrenzter kommunaler Haushaltsmittel gilt LEADER als wichtiges Instrument zur Entwicklung ländlicher Regionen.

Ziel: Verlässliche Rahmenbedingungen über 2027 hinaus

Die Landesregierung hat jüngst ein Positionspapier an den Bund übergeben, um auch über das Jahr 2027 hinaus verlässliche Rahmenbedingungen für Programme wie LEADER zu sichern. Ziel ist es, regionale Gestaltungsspielräume zu erhalten und Projekte vor Ort weiterhin gezielt fördern zu können.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass EU-Fördermittel insbesondere dann wirksam sind, wenn sie direkt in lokale Initiativen und Strukturen fließen. Damit sollen gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land unterstützt und die Attraktivität ländlicher Räume langfristig gestärkt werden.

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