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Otto-Wels-Preis für Demokratie 2026 - Auszeichnung für das Projekt „Demokratiewegweiser“ aus Springe

Foto: Büro Matthias Miersch.

Berlin/Springe. Am 22. April wurde im Deutschen Bundestag der Otto-Wels-Preis für Demokratie verliehen. Unter dem Motto „#MachDenUnterschied: Haltung zeigen!“ würdigte die SPD-Bundestagsfraktion bereits zum elften Mal junge Menschen, die sich für Demokratie, Freiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren. Drei Projekte erhalten jeweils eine Förderung in Höhe von 1.600 Euro zur Umsetzung ihrer Ideen.

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Besonders erfreut zeigte sich der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Matthias Miersch darüber, neben der Begrüßung auch die Laudatio für eines der drei Gewinnerteams halten zu dürfen. Denn ausgezeichnet wurde ein Projekt aus seinem Wahlkreis: der „Demokratiewegweiser“ der Jugendabteilung der Sportsammlung Saloga/Fußballmuseum Springe e. V.

In Kooperation mit der Sophienschule Hannover entwickelte das Team aus Emilie Yuna Bauer, Charlotte Leupold, Peter Leineweber und Finn Noah Hoffmann gemeinsam mit Inklusionsschülerinnen und -schülern einen 2,50 Meter hohen „Demokratiewegweiser“ mit zwölf demokratischen Begriffen. Die Installation soll ab 2026 an wechselnden Orten in der Region Hannover aufgestellt werden und zu Gesprächen über Demokratie, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt anregen.

„Die Idee, demokratische Werte sichtbar in den öffentlichen Raum zu bringen, ist großartig. Besonders beeindruckend ist, dass dieses Projekt aus einem kleinen Sportverein heraus entstanden ist. Junge Menschen zeigen hier ganz konkret, wie demokratische Beteiligung gelebt werden kann und setzen darüber hinaus ein echtes Zeichen für Inklusion“, so Matthias Miersch.

Mit Blick auf das Motto der Preisverleihung betonte Miersch: „Haltung zu zeigen ist gerade in herausfordernden Zeiten wichtiger denn je. Viele junge Menschen erleben Unsicherheit durch Kriege, Klimawandel und gesellschaftliche Konflikte. Umso bedeutender ist es, dass sich junge Menschen mit Mut und Engagement für Demokratie und Zusammenhalt einsetzen.“

Der Otto-Wels-Preis wird seit elf Jahren von der SPD-Bundestagsfraktion vergeben und erinnert an Otto Wels, der 1933 mit seiner Rede gegen das Ermächtigungsgesetz ein Zeichen für demokratische Haltung und Mut setzte.

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