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Mountainbike-Strecken im Deister: CDU fordert rechtssichere Lösung noch vor der Kommunalwahl

Roland Zieseniß, CDU-Regionsabgeordneter . Quelle: CDU. Bild Mountainbike - Quelle: pixabay.

Hannover. Die aktuelle Situation rund um das Mountainbiking im Deister ist für viele Beteiligte unbefriedigend. Nachdem die befristeten Befreiungen von der Landschaftsschutzgebietsverordnung für die drei bislang legal betriebenen Downhillstrecken Ende 2025 ausgelaufen sind, dürfen diese seit dem 1. Januar 2026 nicht mehr genutzt werden. Die CDU-Regionsfraktion fordert deshalb eine zügige und rechtssichere Lösung, die den Interessen eines naturverträglichen Mountainbikesports ebenso gerecht wird wie der Forstwirtschaft sowie dem Natur- und Artenschutz.

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Hierzu hat die CDU-Fraktion Region Hannover einen Ergänzungsantrag eingebracht, der am 30. Juni 2026 von der Regionsversammlung einstimmig beschlossen wurde. Ziel bleibt es, gemeinsam mit den Deister-Kommunen, den Niedersächsischen Landesforsten, Mountainbike-Vereinen und Fachverbänden ein rechtssicheres Angebot im Deister zu entwickeln, welches aber auch den Belangen der Eigentümer Rechnung trägt. Dazu muss der Dialog wieder intensiviert werden, da nur in Gesprächen für alle Beteiligten tragbare Lösungen entwickelt werden können.

Roland Zieseniß, CDU-Regionsabgeordneter aus Barsinghausen, erklärt dazu: „Die einstimmige Entscheidung der Regionsversammlung ist ein starkes Signal. Jetzt muss die Regionsverwaltung gemeinsam mit allen Beteiligten die notwendigen Schritte einleiten, damit noch vor der Kommunalwahl im September 2026 ein rechtssicheres und tragfähiges Konzept auf dem Tisch liegt.“

Für die CDU gilt, dass Freizeit- und Sportangebote mit anderen Interessen im Deister in Einklang gebracht werden müssen. „Wir brauchen eine Lösung, die den Mountainbikesport ermöglicht und gleichzeitig den Anforderungen des Natur- und Artenschutzes sowie den Belangen der Forstwirtschaft gerecht wird. Nur durch einen fairen Interessenausgleich schaffen wir eine dauerhafte Perspektive für alle Beteiligten“, so Zieseniß.

Nach Auffassung der CDU können die bislang legal betriebenen Trails grundsätzlich Bestandteil eines tragfähigen Gesamtkonzepts sein. Voraussetzung sind die Einhaltung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die konsequente Umsetzung des „Deister-Kodex“ als freiwillige Selbstverpflichtung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Wald und anderen Nutzergruppen durch die beteiligten Vereine.

Zieseniß macht zugleich deutlich, dass illegale Strecken keine Lösung darstellen: „Eigenmächtig angelegte Trails gefährden sensible Naturräume und erschweren die Entwicklung legaler Angebote. Deshalb setzen wir auf klare Regeln, deren konsequente Umsetzung sowie attraktive und legale Alternativen für den Mountainbikesport. Wildwuchs und Verstöße einzelner Mountainbiker werden von uns nicht toleriert.“

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