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Millionenförderung für den Sport: TuS Empelde wird bei Neubau des Vereinshauses unterstützt

Foto: Philipp Seidel/ RSB.

Kirchdorf/Ronnenberg. Der Sportstättenbau in der Region Hannover erhält auch im Jahr 2026 umfangreiche finanzielle Unterstützung. Im Rahmen einer Veranstaltung am 16. April beim TSV Kirchdorf in Barsinghausen hat der Regionssportbund Hannover (RSB) die bewilligten Fördermittel sowie weitere beantragte Zuschüsse vorgestellt. Im Förderjahr 2026 profitiert auch der TuS Empelde.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verteilung der Fördergelder des LandesSportbundes Niedersachsen (LSB). Insgesamt profitieren 52 Vereine von den bewilligten Mitteln, die in die Modernisierung und den Ausbau von Sportanlagen fließen sollen.

Rekordförderung für Vereine

Durch die Anhebung der maximalen Fördersumme auf 150.000 Euro erreicht die Unterstützung in diesem Jahr ein neues Niveau. Insgesamt stellt der LSB rund 1,49 Millionen Euro für den Sportstättenbau in der Region zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, dass sich erneut zahlreiche unserer Vereine dieser aus unserer Sicht zentralen Aufgabe widmen: der Investition in ihre Sportstätten. Damit schaffen sie eine entscheidende Grundlage, um ihre Angebote langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Am Donnerstag dürfen wir – Stand heute – Vertreterinnen und Vertreter aus 52 Vereinen in Kirchdorf zur feierlichen Bekanntgabe der bewilligten Fördersummen begrüßen. Durch die Anhebung der maximalen Fördersumme auf 150.000€ erhalten die RSB-Vereine erstmals eine Rekordförderung des LandesSportBundes in Höhe von insgesamt 1.485.160€. Gemeinsam mit weiteren lokalen, kommunalen, staatlichen sowie EU-Fördermitteln ergibt sich sogar eine Gesamtfördersumme von 3.142.350€ – eine Investition, die nachhaltig in die Zukunft unserer Vereinslandschaft wirkt. Unser herzlicher Dank gilt allen Förderern, die unsere Vereine auf diesem Weg so engagiert unterstützen“, erklärt Ulf Meldau, Vorsitzender für Sportpolitik.

Barsinghausens Bürgermeister Henning Schünhof begrüßte die Anwesenden ebenfalls. „Vereine sind ein Ort der Begegnung und des Zusammenhalts. Hier kommen alle Generationen zusammen. Dies muss bewahrt werden, weshalb diese Förderung ein wichtiges Zeichen ist. Aber es geht nicht nur um Geld. Ohne die Ehrenamtlichen vor Ort, die dann auch Projekte umsetzen, geht es nicht.“

Uwe Menneking, Vorsitzender TSV Kirchdorf, stellte als Gastgeber den Verein und die Sportanlagen kurz vor.

Weitere Förderprogramme ergänzen die Finanzierung

Neben den Mitteln des Landes profitieren die Vereine von einer Vielzahl weiterer Förderprogramme. So stellt die Region Hannover über das e.coSport-Programm mehr als 520.000 Euro für energetische Sanierungen bereit, wovon 16 Vereine profitieren.

Zusätzlich erhalten 12 Vereine rund 342.000 Euro für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Auch kommunale Zuschüsse spielen eine wichtige Rolle: 25 Vereine können zusammen mehr als 514.000 Euro aus kommunalen Mitteln und von Sportringen einplanen.

Weitere Gelder stammen aus EU-Förderungen sowie von Stiftungen, Spenden und anderen Fördergebern.

Insgesamt über drei Millionen Euro für den Sportstättenbau

In Summe ergibt sich für das Jahr 2026 eine Gesamtfördersumme von rund 3,14 Millionen Euro. Die Mittel sollen dazu beitragen, die Infrastruktur der Sportvereine zu modernisieren und langfristig zu sichern.

Der TuS Empelde plant den Neubau eines Vereinshauses mit Sportraum

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 467.795 Euro, wovon 327.327 Euro als förderfähig anerkannt sind. Der Landessportbund Niedersachsen beteiligt sich mit einem Zuschuss in Höhe von 130.930 Euro. Weitere 330.930 Euro werden durch weitere Fördermittel und Finanzierungsquellen abgedeckt.

Neue Anträge für 2027 möglich

Auch für das kommende Förderjahr können Vereine bereits Anträge stellen. Die Frist für Maßnahmen im Jahr 2027 endet am 30. September 2026. Für größere Projekte mit Kosten ab 25.000 Euro ist vorab ein Beratungsgespräch erforderlich, das bis Mitte Juli geführt werden muss.

Der Regionssportbund empfiehlt den Vereinen, frühzeitig Kontakt aufzunehmen, um die Fördermöglichkeiten optimal zu nutzen.

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