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Mikroförderung 2026: Rund eine Million Euro Mittel aus Fördertopf in nur 52 Stunden beantragt

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Hannover. Zwischen dem Start am 02. März 2026, 8 Uhr, und dem 04. März, 12 Uhr sind bei der Mikroförderung des Landes mehr als 400 Anträge eingegangen – in gerade einmal 52 Stunden. Die bereitgestellten Mittel in Höhe von einer Million Euro sind damit bereits nach nur rund zwei Tagen vollständig ausgeschöpft. Die niederschwellige Förderung, mit der das Land Niedersachsen erstmals in dieser Form bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement unterstützt und stärkt, ist damit auf außergewöhnlich hohe Resonanz gestoßen.

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Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, bilanziert: „Innerhalb von nur zwei Tagen mehr als 400 Anträge – das ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie lebendig das Ehrenamt in Niedersachsen ist. Mit der Mikroförderung unterstützen wir Vereine, Initiativen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger konkret, schnell und bürokratiearm. Die starke Nachfrage zeigt, wie wichtig dieses Angebot war und wie vital das niedersächsische Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement aufgestellt ist.“

Was die Mikroförderung leistet

Die Mikroförderung ist ein zentraler Bestandteil der Niedersächsischen Strategie für Engagement und Ehrenamt. Sie ermöglicht erstmals, in einem niederschwelligen, bürokratiearmen und rein digitalen Antragsprozess, Zuschüsse zwischen 100 und 2.500 Euro für kleinere Projekte bereitzustellen, die mit überschaubaren Mitteln große Wirkung im lokalen Umfeld entfalten können. Von der Finanzspritze für ein neues Fußballtor über die Unterstützung für die Jugendarbeit bis zur finanziellen Hilfe für den Förderverein eines Kindergartens.

Laufende Antragsbearbeitung – zügige Bearbeitung angestrebt

Nach dem so erfolgreichen Start läuft nun die Bearbeitung der eingegangenen Anträge unter Hochdruck – denn das beantragte Geld soll möglichst schnell dorthin fließen, wo es gebraucht wird. Die LAGFA Niedersachsen e. V. arbeitet nun daran, die Anträge sehr zügig zu prüfen und schnellstmöglich zu bewilligen, damit die Projekte zeitnah starten können.

Monika Fricke vom geschäftsführenden Vorstand der LAGFA: „Die große Resonanz ist für uns auch ein klarer Beleg dafür, dass die barrierearm und digital gestaltete Beantragung uns und dem Land gelungen ist. Es ist schön zu sehen, wie viel Leben und wie viele Ideen in der Ehrenamtslandschaft in Niedersachsen stecken. Wir wollen die im Antragsverfahren erfolgreichen Projekte schnell und gut bewilligen. Allerdings werden wir gründlich prüfen, welche Anträge bewilligungsfähig sind – und welche es nicht sind. Auch das gehört natürlich zu so einem Verfahren dazu, das ganz im Sinne des Gemeinwohls fair ablaufen soll.“

Blick nach vorn

Auch aufgrund der starken Nachfrage wird das Land prüfen, ob weitere Haushaltsmittel bereitgestellt werden könnten, um eine Fortsetzung der Mikroförderung zu ermöglichen.

Ministerin Behrens: „Natürlich wollen wir den Rückenwind aus diesem Turbostart der Mikroförderung nutzen und prüfen, ob es möglich sein wird, weitere Mittel für das Ehrenamt bereitzustellen.“

Hintergrund

Die operative Umsetzung der Mikroförderung erfolgt durch die LAGFA Niedersachsen e. V., die als landesweite Plattform für Freiwilligenagenturen seit vielen Jahren ehrenamtliches Engagement unterstützt. Fragen zur Bearbeitung beantwortet die LAGFA Niedersachsen e. V. .

Weitere Informationen: www.lagfa-niedersachsen.de.

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