Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommunale Wärmeplanung: Ergebnisse und Perspektiven für eine klimaneutrale Wärmeversorgung

Barsinghausen. Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) für das Stadtgebiet liegt vor. Sie dient als strategisches Instrument, um die Wärmeversorgung in Barsinghausen langfristig klimafreundlich, effizient und zukunftssicher zu gestalten. Hintergrund der Planung ist das bundesweite Ziel, spätestens bis zum Jahr 2045 eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung zu erreichen.

Anzeige

Niedersachsen verfolgt dabei ein noch ambitionierteres Ziel und strebt die Klimaneutralität bereits bis 2040 an. Da ein Großteil des Energieverbrauchs auf den Wärmesektor entfällt, kommt den Kommunen bei der Umsetzung der Wärmewende eine Schlüsselrolle zu.

„Die Kommunale Wärmeplanung ist unsere Leitplanke für die kommenden Jahre“, erklärt Janina Binner, Klimaschutzmanagerin der Stadt Barsinghausen. „Sie zeigt auf, welche erneuerbaren Wärmequellen vor Ort genutzt werden können und wo gemeinschaftliche Lösungen wie Wärmenetze sinnvoll sind – ebenso wie Bereiche, in denen individuelle Heizlösungen die bessere Wahl darstellen.“

Die Kommunale Wärmeplanung wurde von den Stadtwerken Barsinghausen gemeinsam mit der greenventory GmbH im Auftrag der Stadt Barsinghausen erarbeitet. Grundlage der Analyse waren unter anderem der heutige Wärmebedarf, vorhandene Infrastrukturen sowie Potenziale für erneuerbare Energien und Abwärme. Das Ergebnis ist ein räumlich differenzierter Überblick über mögliche zukünftige Versorgungsoptionen im gesamten Stadtgebiet.

Ziel der Wärmeplanung ist es, Orientierung zu geben und Planungssicherheit zu schaffen – sowohl für die Stadt als auch für Bürger, Unternehmen und Energieversorger. Dabei hat die Kommunale Wärmeplanung keine unmittelbare rechtliche Wirkung für Eigentümer, sondern dient als strategische Entscheidungs- und Informationsgrundlage.

„Uns ist wichtig zu betonen, dass die Wärmeplanung keine Verpflichtung für einzelne Haushalte darstellt“, so Bürgermeister Henning Schünhof. „Vielmehr schaffen wir Transparenz darüber, welche Lösungen perspektivisch sinnvoll sein können. Damit ermöglichen wir fundierte Entscheidungen und stärken zugleich die lokale Wertschöpfung.“

Die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung zeigen unter anderem auf, in welchen Quartieren ein Ausbau von Wärmenetzen langfristig sinnvoll sein kann und wo dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen im Fokus stehen sollten. Ergänzend werden Möglichkeiten für individuelle Beratungen sowie Hinweise auf Förderprogramme aufgezeigt, um den Umstieg auf klimafreundliche Wärme zu unterstützen.

Hinweis

Die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung werden im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 5. März von 18 bis 20 Uhr in der Kulturfabrik Krawatte vorgestellt. Ziel der Veranstaltung ist es, den Bürgern einen Überblick über die fertiggestellte Wärmeplanung zu geben und mögliche nächste Schritte auf dem Weg zur Wärmewende vor Ort zu erläutern.

Bei Fragen im Vorfeld können diese bereits unter waermeplanung.stadtwerke-barsinghausen.de adressiert werden.

Anzeige
Anzeige