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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stemmen: Ruhiges Einsatzjahr und Jubiläum

Symbolfoto.

Stemmen. Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung blickte die Freiwillige Feuerwehr Stemmen auf ein insgesamt ruhiges Jahr zurück. Nach der pünktlichen Eröffnung und dem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder berichteten Ortsbrandmeister Hagen Lücke und sein Stellvertreter Torsten Brunke von vergleichsweise wenigen Einsätzen. Als Höhepunkt des Jahres nannten sie das Fest zum 112-jährigen Bestehen der Wehr, das bei bestem Wetter und großer Beteiligung gefeiert werden konnte.

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Bürgermeister Henning Schünhof informierte in seinem Grußwort über aktuelle Entwicklungen auf Stadtebene. Neben dem Vorstellen der Vorzüge der neu eingerichteten hauptamtlichen Gerätewartstelle ging er auf die Anschaffung neuer Einsatzfahrzeuge und den aktuellen Stand des Brandschutzbedarfsplans ein. Er betonte die Bedeutung einer gut ausgestatteten und schlagkräftigen Feuerwehr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

Ratsherr Christian Röver überbrachte, stellvertretend für alle Parteien, die Grüße des Rates. In seinem letzten Auftritt als Ratsherr nutzte er die Gelegenheit, sich mit einem persönlichen Rückblick auf die vergangenen Jahre zu verabschieden. Dabei würdigte er die stets verlässliche Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.

Der stellvertretende Stadtbrandmeister Kai Krömer richtete die Grüße des Stadtkommandos aus und verlas den Jahresbericht des Stadtbrandmeisters. Er berichtete von einer deutlichen Abnahme der Einsatzzahlen im Stadtgebiet. Zudem ging er auf die Einführung neuer Uniformen und Dienstgrade ein sowie auf den inzwischen etablierten „Blaulichtstammtisch“, der den Austausch unter den Einsatzkräften fördert. Kritisch äußerte er sich zur weiterhin angespannten Lehrgangssituation auf Landesebene sowie zum fehlenden Nachwuchs in allen Bereichen des Feuerlöschwesens.

Auch Ortsbeauftragter Werner Burose sprach der Wehr seinen Dank aus. Er berichtete von den Bemühungen, in der Langefeldstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h durchzusetzen, um die Sicherheit – insbesondere für die älteren Anwohner und Schulkinder – zu erhöhen.

Des Weiteren gab es Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 60 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurde Jürgen Bauer ausgezeichnet, für 50 Jahre fördernde Mitgliedschaft Ralf Oberdörfer. Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten die Erste Hauptfeuerwehrfrau Eva Flebbe und Hauptfeuerwehrmann Raphael Schreeck eine Ehrung.

Musikalisch begleitet wurde die Versammlung von Torsten Reints und der „Stemmer Kapelle“, denen die Versammlungsteilnehmer mit großem Beifall dankten.

Insgesamt zeigte die Jahreshauptversammlung einmal mehr den starken Zusammenhalt und das starke Engagement für das Ehrenamt Feuerwehr.

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