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Jährliche Unterweisung der Feuerwehren zur tragbaren Gasmesstechnik

Unterweisung zur tragbaren Gasmesstechnik. Foto: Stadtfeuerwehr Barsinghausen.

Barsinghausen. Die Stadtfeuerwehr Barsinghausen führte an vier Terminen am 13., 15., 20. und 22. Januar eine jährliche Unterweisung zur tragbaren Gasmesstechnik durch.

Ziel der Ausbildung war die sichere Anwendung der eingesetzten Messgeräte sowie das einheitliche taktische Vorgehen bei Gefahrgut-Einsätzen und unklaren Gasaustritten.

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Im theoretischen Teil wurden rechtliche Grundlagen und Anforderungen behandelt. Dazu gehörten unter anderem die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 001, 402, 407, 500, 512, 720 und 721) sowie die DGUV-Informationen 213-056 zu toxischen Gasen und Sauerstoff und 213-057 zum Explosionsschutz. Zudem wurden die Qualifikationsanforderungen für den Einsatz tragbarer Gaswarngeräte erläutert.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den im Stadtgebiet Barsinghausen eingesetzten Messgeräten. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit den Grundlagen der Gasmesstechnik, den verschiedenen Sensortypen sowie den jeweiligen Messprinzipien. Dazu zählten unter anderem Wärmetönung, elektrochemische und infrarotbasierte Sensoren sowie die Photoionisation.

Im praktischen Ausbildungsteil trainierten die Einsatzkräfte die Bedienung der Geräte, die Durchführung von Funktionskontrollen sowie die richtige Interpretation der Anzeigen und Alarmschwellen. Ergänzend wurden taktische Maßnahmen bei Alarmauslösungen, Gerätestörungen und Statusmeldungen besprochen. Abschließend führten alle Teilnehmenden Messversuche durch und erprobten die Handhabung der unterschiedlichen Gerätetypen und des Zubehörs.

An den vier Unterweisungen nahmen insgesamt 167 Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Barsinghausen teil. Jeder Ausbildungsabend endete um 20:30 Uhr. Eine gemeinsame Feedbackrunde, an jedem Ausbildungsabend, diente der Weiterentwicklung der Ausbildungsinhalte und der Erstellung praxisnaher Hilfsmittel für den Einsatzdienst.

 

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