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Gruppe CDU/FDP fordert Wiederzulassung von Altkennzeichen – „Mehr Heimat auf dem Nummernschild“

Haus der Region in Hannover.

Hannover. Die Gruppe CDU/FDP in der Regionsversammlung Hannover erneuert vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte auf Landesebene ihre Forderung nach der Wiederzulassung der früheren Kfz-Kennzeichen BU, NRÜ und SPR. Nachdem sich Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) für eine grundlegende Liberalisierung der Kennzeichenvergabe ausgesprochen hat, sieht sich die Gruppe in ihrer langjährigen Position bestätigt.

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Seit Jahren setzen sich CDU und FDP dafür ein, den Städten Burgdorf, Neustadt am Rübenberge und Springe wieder eigene Unterscheidungszeichen zu ermöglichen. Entsprechende Anträge wurden in der Regionsversammlung jedoch bislang von SPD und Grünen abgelehnt. Angesichts der neuen Signale aus Hannover ist es aus Sicht der Gruppe nun an der Zeit, auch auf regionaler Ebene umzudenken.

Bernward Schlossarek, Gruppenvorsitzender der CDU/FDP, erklärt: „Kfz-Kennzeichen sind für viele Menschen weit mehr als eine Buchstaben- und Zahlenkombination. Sie stehen für Identität, Heimatverbundenheit und lokale Geschichte. Eine selbstbewusste Region Hannover muss keine Sorge haben, dass das ‚H‘ an Bedeutung verliert, wenn BU, NRÜ und SPR wieder zugelassen werden. Ganz im Gegenteil, eine starke Region hält regionale Vielfalt aus und sie lebt davon. Wer immer von Identitätsverlust spricht, unterschätzt die Kraft unserer Städte und Gemeinden.“

Auch die stellvertretende Gruppenvorsitzende der CDU/FDP, Christiane Hinze, unterstreicht die Bedeutung der Initiative: „Die Wiedereinführung der Altkennzeichen seit 2012 hat bundesweit gezeigt, wie groß der Wunsch nach regionaler Verortung ist. Eigene Kennzeichen stärken nicht nur die Identifikation mit dem Wohnort, sondern bieten auch Chancen für Stadtmarketing und wirtschaftliche Sichtbarkeit. Mehr kommunale Entscheidungsfreiheit bedeutet mehr Bürgernähe – genau dafür stehen wir.“

Die Gruppe CDU/FDP betont, dass die Region Hannover von der Unterschiedlichkeit ihrer Städte und Gemeinden lebt. Diese Unterschiede sollten sich auch im Straßenbild widerspiegeln. Die Wiederzulassung der alten Kennzeichen ist kein nostalgisches Projekt, sondern ein zeitgemäßes Signal für kommunale Selbstbestimmung und regionale Stärke. Vor diesem Hintergrund wird sich die Gruppe CDU/FDP weiterhin mit Nachdruck für eine entsprechende Beschlussfassung in der Regionsversammlung einsetzen.

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