Anzeige
Anzeige
Anzeige

Grüne konzentrieren sich auf Ratsarbeit und verzichten auf eine Bürgermeisterkandidatur

Rathaus Hemmingen.

Hemmingen. Die Grünen in Hemmingen werden keinen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufstellen.

Anzeige

„Für uns ist klar: Wer für das Bürgermeisteramt kandidiert, muss Hemmingen kennen, hier verankert sein und die Herausforderungen unserer Stadt ernst nehmen. Eine Kandidatur um jeden Preis – womöglich mit einer externen Person ohne ausreichenden Bezug zu Hemmingen – kam für uns nicht infrage. Wir setzen unsere Kraft dort ein, wo wir politisch konkret etwas bewegen können: im Rat, bei der Umsetzung grüner Ziele und bei Entscheidungen, die Hemmingen sozial, ökologisch und zukunftsfest voranbringen. Welche Mehrheiten dafür nach der Wahl möglich sind, wird sich zeigen. Unser Maßstab bleibt, welche Politik Hemmingen wirklich voranbringt“, sagt Jürgen Grambeck, Co-Vorsitzender der Grünen.

Sollte es keine weiteren Bewerber geben, wäre der amtierende Bürgermeister Jan Dingeldey der einzige Kandidat. Die Entscheidung über eine weitere Amtszeit würde dann auf eine reine Ja-oder-Nein-Abstimmung hinauslaufen.

Eine Wahlempfehlung werden die Grünen nicht aussprechen. Dafür sind die politischen Unterschiede zwischen Grünen und CDU derzeit zu groß, so die Grünen. Das zeige sich auch am Kurs des scheidenden CDU-Fraktionsvorsitzenden, der aus grüner Sicht für eine Politik stehe, die in zentralen Fragen nicht zukunftsorientiert genug sei.

„Wir setzen auch künftig auf eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Gerade angesichts unterschiedlicher Positionen – etwa beim Baumschutz oder bei Kostenentwicklungen im Baubereich – braucht Hemmingen einen Rat, der politische Verantwortung übernimmt, klare Prioritäten setzt und gemeinsam mit einer leistungsfähigen Verwaltung Lösungen voranbringt. Unser Ziel ist es, Hemmingen sozial, ökologisch und zukunftsfest weiterzuentwickeln“, sagt Ulrike Roth, Co-Vorsitzende.

Eine zentrale Handlungsebene ist für uns die Umsetzung der Maßnahmen, die mit dem Klimaanpassungskonzept beschlossen werden. Der Klimawandel ist bereits überall spürbar – das hat zuletzt die Hitzeperiode deutlich gezeigt. Deshalb müssen wir Vorsorge treffen, damit unsere Stadt besser mit extremeren Wetterereignissen umgehen kann: heißen und trockenen Sommern, örtlichem Starkregen sowie Hochwasserereignissen an der Leine.

Anzeige
Anzeige