Anzeige
Anzeige
Anzeige

Gefahrenabwehr in Barsinghausen: Blaulichtstammtisch wird fortgesetzt

Positives Fazit nach einem Jahr Blaulichtstammtisch. Quelle: Stadt Barsinghausen.

Barsinghausen. Seit einem Jahr bringt der von der Stadt Barsinghausen ins Leben gerufene Blaulichtstammtisch regelmäßig die örtlichen Hilfs- und Einsatzorganisationen an einen Tisch. Auch beim jüngsten Treffen wurde deutlich: Der kontinuierliche Austausch stärkt die Zusammenarbeit – und damit die Sicherheit der Menschen in Barsinghausen.

Anzeige

Austausch auf Augenhöhe

Zum ersten Blaulichtstammtisch im Jahr 2026 kamen Vertreter des Technischen Hilfswerks (THW), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), der Stadtfeuerwehr Barsinghausen sowie der Polizei zusammen. Gastgeber war diesmal das DRK im Treffpunkt in Hohenbostel. Auch Bürgermeister Henning Schünhof nahm an der Runde teil.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen aus dem Einsatzalltag, wachsende Anforderungen an die Gefahrenabwehr sowie die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Organisationen. Markus Fedderke, Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsverbandes Barsinghausen e.V., stellte die Arbeit, die Geschichte und die vielfältigen Einsatz- und Unterstützungsmöglichkeiten des DRK vor Ort vor.

Kennenlernen schafft Vertrauen

Das erste Jahr des Stammtisches stand vor allem im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens. „Wir wissen inzwischen deutlich besser, wer welche Ausrüstung und welche personellen Möglichkeiten hat – und wie wir uns im Einsatz optimal ergänzen können“, lautete das einhellige Fazit aus der Runde. Auch das Bewusstsein für die jeweiligen Grenzen des Machbaren sei gewachsen.

Mehrwert im Einsatzalltag

Kai Krömer vom Stadtkommando Barsinghausen betonte den praktischen Nutzen des regelmäßigen Austauschs: „Man merkt bei Einsätzen, dass wir enger und abgestimmter zusammenarbeiten. Gerade bei einer Kindersuche vor Kurzem hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, sich zu kennen und kurze Wege zu haben.“

Auch Ludger Westermann, Leiter des Polizeikommissariats Barsinghausen, hob die Bedeutung der Kontaktpflege hervor: „Der regelmäßige Austausch ist wertvoll. Er schafft Vertrauen und erleichtert die Abstimmung – auch in herausfordernden Lagen.“

Dirk Meinberg vom ASB unterstrich den gemeinsamen Auftrag aller Beteiligten: „Am Ende helfen wir alle den Menschen in Barsinghausen. Welches Abzeichen man trägt, ist dabei zweitrangig.“

Fortsetzung ausdrücklich gewünscht

Matthias Beckmann vom THW Ronnenberg zog ebenfalls eine positive Bilanz des ersten Jahres und sprach sich klar für die Fortsetzung des Formats aus.

Bürgermeister Henning Schünhof zeigte sich erfreut über die Entwicklung: „Der Blaulichtstammtisch ist ein starkes Signal für das Miteinander in unserer Stadt. Hier begegnen sich alle Organisationen auf Augenhöhe, lernen voneinander und stärken so ganz konkret unsere Gefahrenabwehr.“ Angesichts wachsender Aufgaben – von erweiterten Notfallplänen bis hin zu neuen Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz – sei eine enge Abstimmung wichtiger denn je. „Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Dieser Austausch ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ausdruck echter Verantwortung für unsere Stadt.“

Die Treffen finden weiterhin reihum bei den beteiligten Organisationen statt. Nach dem erfolgreichen ersten Jahr sind sich alle einig: Der Blaulichtstammtisch wird fortgeführt – als verlässlicher Baustein für eine starke, koordinierte und bürgernahe Gefahrenabwehr in Barsinghausen.

Anzeige
Anzeige