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Update: Großbrand am Sportparkhotel in Empelde: Dach stürzt vollständig ein

Quelle: Feuerwehr Ronnenberg.

Empelde. Ein stundenlanger Großeinsatz hat die Feuerwehr in Empelde gefordert: Im ehemaligen Sportparkhotel an der Straße Am Sportpark 93 brach am Freitagabend ein Feuer aus, das sich auf den gesamten Dachbereich ausbreitete. Das Flachdach stürzte im Verlauf des Brandes vollständig in die obere Etage. Erst gegen 4.15 Uhr am Samstagmorgen war das Feuer gelöscht. Insgesamt waren 116 Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Ronnenberg beteiligt.

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Der Alarm ging am Freitag, 16. Oktober, um 17.24 Uhr ein. Zunächst wurde der Brand als Einsatz der Kategorie B2 eingestuft, später erfolgte eine Erhöhung auf B3. Bereits zu Beginn drangen dichter Rauch aus dem Bereich des Flachdaches und Flammen aus Fenstern und dem Dachgeschoss. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein offenes Feuer, das sich über den gesamten Dachbereich ausbreitete.

Schwierige Dachkonstruktion erschwert die Löscharbeiten

Die besondere Bauweise des Daches machte den Feuerwehreinsatz äußerst schwierig. Das Feuer breitete sich innerhalb einer Art Hohldecke im Dach aus. Dadurch war weder von innen noch von außen ein direkter Löschangriff auf alle Brandbereiche möglich. Die Einsatzkräfte mussten teilweise abwarten, bis das Dach durchgebrannt war und die Glutnester zugänglich wurden.

Im weiteren Brandverlauf stürzte das Flachdach schließlich vollständig in die obere Etage. Die Größe des Gebäudes erschwerte zusätzlich die Löscharbeiten: Auch mit den eingesetzten Drehleitern konnten nicht alle Bereiche von außen erreicht werden.

29 Feuerwehrfahrzeuge und Unterstützung aus Gehrden

Insgesamt waren 29 Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz. Neben sämtlichen Ortsfeuerwehren der Stadt Ronnenberg mit 116 Einsatzkräften unterstützte die Feuerwehr Gehrden mit einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug. Außerdem wurden der Einsatzleitwagen 2, ein Gerätewagen Atemschutz und ein Gerätewagen Logistik der Regionsfeuerwehr eingesetzt.

Auch der Rettungsdienst mit Notarzteinsatzfahrzeug und Rettungswagen, eine Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die Polizei, der Kriminaldauerdienst sowie der Bauhof der Stadt Ronnenberg waren vor Ort. Die Stadtverwaltung wurde durch den Ersten Stadtrat vertreten.

Löscharbeiten mit Drehleitern, Schaum und Drohne

Die Brandbekämpfung erfolgte überwiegend von außen. Von der Westseite aus kam die Drehleiter der Feuerwehr Ronnenberg zum Einsatz. Für den Angriff von der Ostseite wurde eine zweite Drehleiter aus Gehrden nachgefordert. Zusätzlich bekämpften mehrere Trupps das Feuer vom Boden aus.

Um an die Brandherde im Dachbereich zu gelangen, öffneten die Einsatzkräfte das Dach von der Drehleiter aus. Nach dem Einsturz des Daches löschten sie das herabgefallene Brandgut von beiden Drehleitern und vom Boden aus. Dazu wurde unter anderem ein Wasserwerfer aufgebaut.

Ab etwa 2 Uhr setzten die Feuerwehrleute zudem Schwerschaum ein, um verbliebene Glutnester im Obergeschoss zu ersticken. Teilweise erfolgten die Löscharbeiten auch von innen. Mindestens 15 Trupps waren während des Einsatzes unter Atemschutz tätig.

Eine wichtige Rolle spielte die Drohne der Regionsfeuerwehr. Mithilfe von Live-Luftbildern und einer Wärmebildkamera konnten die Einsatzleiter die Lage regelmäßig beurteilen und die Brandbekämpfung gezielt steuern. Insbesondere bei den abschließenden Löscharbeiten halfen die Aufnahmen dabei, verbliebene Glutnester zu lokalisieren.

Feuer nach mehr als zehn Stunden gelöscht

Um 3.15 Uhr am Samstagmorgen meldete die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle. Eine Stunde später, um 4.15 Uhr, war der Brand gelöscht. Der Einsatz endete nach den vorliegenden Angaben um 4.50 Uhr.

Während der Löscharbeiten war über KatWarn und Rundfunkdurchsagen vor der Rauchentwicklung gewarnt worden. Die Warnmeldung wurde um 4.30 Uhr aufgehoben.

Verletzte wurden nach den vorliegenden Informationen nicht gemeldet. Die Brandursache war zunächst unklar. Das Gebäude war bereits vor drei Jahren von einem Großbrand betroffen und steht seitdem leer.

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