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FDP Barsinghausen zieht Bilanz nach der Kommunalwahl

Analysieren das Ergebnis der Kommunalwahl in Barsinghausen und Seelze: Die Barsinghäuser Fraktionsvorsitzende Kerstin Wölki, Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Dietrich, Schriftführer Fred Wellhausen und der stv. Vorsitzende Harald Temmler. Foto: FDP Barsinghausen.

Barsinghausen. Der Vorstand der FDP Barsinghausen hat das Ergebnis der Kommunalwahl vom 13. September analysiert und ausführlich diskutiert. Die FDP erreichte 3,01 Prozent der Stimmen und damit 1.568 Stimmen. Damit wird die FDP künftig nur noch mit einem Sitz im Rat der Stadt Barsinghausen vertreten sein und verliert ihren Fraktionsstatus. Gleichzeitig stieg die Wahlbeteiligung in Barsinghausen deutlich von 55,33 auf 66 Prozent.

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„Das Ergebnis ist für uns sehr enttäuschend. Wir nehmen den Wählerwillen aber selbstverständlich an und werden genau analysieren, was wir daraus für unsere zukünftige Arbeit lernen können“, erklärt der FDP-Ortsvorsitzende Sebastian Dietrich.

Dabei wolle die FDP das Ergebnis weder allein mit übergeordneten politischen Entwicklungen erklären noch die eigene Verantwortung ausblenden. Die Auswertung zeige vielmehr, dass die Kommunalwahl von erheblichen politischen Verschiebungen geprägt gewesen sei. Mit dem Wahlergebnis endet zugleich die langjährige Ratsarbeit von Kerstin Wölki, die zuletzt Vorsitzende der FDP-Fraktion war. Nach, mit Unterbrechung mehr als zehn Jahren Ratsarbeit, scheidet sie nun aus dem Rat aus „Ich bin dankbar für die vielen Jahre kommunalpolitischer Arbeit und wünsche meiner Nachfolgerin für ihr zukünftige Arbeit, alles Gute“, erklärt Wölki.

Die FDP wird auch im neuen Rat vertreten sein. Jennifer Gäfke wird künftig das Mandat der FDP im Rat der Stadt Barsinghausen wahrnehmen. „Wir freuen uns, dass Jennifer Gäfke die FDP künftig im Rat der Stadt Barsinghausen vertreten wird. Sie bringt neue Impulse mit und wird die liberale Stimme in Barsinghausen engagiert weiterführen“, so Sebastian Dietrich. „Unser Ergebnis ist nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Aber eine Wahl ist auch eine Rückmeldung der Bürgerinnen und Bürger. Wir nehmen diese Rückmeldung ernst. Jetzt kommt es darauf an, daraus zu lernen, unsere Stärken auszubauen und wieder stärker mit den Menschen in Barsinghausen ins Gespräch zu kommen“, erklärt Dietrich abschließend.

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