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Erneute Biberaktivität in der Leinemasch – Stadt muss Baum fällen

Der Stamm der Silber-Weide in der Leinemasch nahe der Brücke am Hans-Sachs-Wegs weist typische Biberspuren auf. Quelle: Stadt Laatzen.

Laatzen. Aufgrund frischer Fraßschäden durch einen Biber lässt die Stadt Laatzen erneut einen Baum in der Leinemasch fällen. Betroffen ist eine Silber-Weide in der Nähe der Fußgängerbrücke am Hans-Sachs-Weg in Rethen, etwa 50 Meter südlich der Brücke. Die Schäden fielen Anfang dieser Woche auf.

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Die Weide ist derzeit noch bruchsicher. Da jedoch nicht auszuschließen ist, dass der Biber weiter frisst und die Standsicherheit kurzfristig nachlässt, veranlasst die Stadt vorsorglich die Fällung. Spätestens am Donnerstag, den 08. Januar sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin kontrolliert die Stadt den Zustand der Weide täglich. Die Stadt Laatzen kommt damit ihrer Verkehrssicherungspflicht nach.

Eine Sperrung des Weges ist aktuell nicht erforderlich, da die Weide nach derzeitigem Stand ausreichend bruchsicher ist und keine unmittelbare Gefährdung für Spaziergängerinnen und Spaziergänger besteht.

Marvin Meyer, Leiter des Teams Grünflächen schätzt das Alter der Silber-Weide auf 40 bis 50 Jahre. "Nach der Fällung wird die Weide vor Ort zerkleinert und das Holz verbleibt an Ort und Stelle. So erhält der Biber eine Nahrungsquelle - in der Hoffnung, dass er dadurch vorerst keine weiteren Bäume in unmittelbarer Nähe annagt."

Die Wegesperrung an der Leinebrücke in Rethen bleibt hingegen weiterhin aufrecht.

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