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Egestorf verbindet: Neuer Verein will Dorfleben im größten Barsinghäuser Ortsteil neu beleben

Drei Nachbarn, eine große Idee: „Egestorf verbindet" startet durch. Der Vorstand: Georg Gawel (v.l.), Kevin Krumfuss und York von Oertzen.

Egestorf. Drei Nachbarn, eine Idee und ein großes Ziel: In Egestorf haben Georg Gawel, Kevin Krumfuss und York von Oertzen einen Verein gegründet, der Menschen zusammenbringen und das Gemeinschaftsleben im Ort wieder zum Leben erwecken soll. „Egestorf verbindet" heißt das Projekt - und der Name ist Programm.

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Eine Idee wächst aus der Nachbarschaft

Manchmal braucht es nicht viel mehr als ein gutes Gespräch unter Nachbarn, um etwas ins Rollen zu bringen. Genau so war es in Egestorf: Bei einem Treffen im Oktober vergangenen Jahres stellten Georg Gawel, Kevin Krumfuss und York von Oertzen fest, dass ihnen und vielen anderen im Ort etwas fehlt. Egestorf hat keinen zentralen Ortskern, und viele Veranstaltungen, die früher als regelmäßige Treffpunkte dienten, finden schlicht nicht mehr statt. Die Idee, dem etwas entgegenzusetzen, reifte schnell: Ein Dorfverein sollte her - offen für alle, getragen von allen.

Seit dem 13. Januar ist „Egestorf verbindet" nun offiziell eingetragen. Gestartet mit sieben Gründungsmitgliedern, zählte der Verein schnell über 30 Mitglieder.

Bewusst offen: Ein Verein für alle Ideen

Was macht „Egestorf verbindet" aus? Vor allem eines: Offenheit. Die Gründer haben bewusst darauf verzichtet, ein starres Programm vorzugeben. Der Verein soll das sein, was seine Mitglieder daraus machen. „Wir verstehen uns als den allgemeinsten Verein von allen", sagt York von Oertzen. „Frei für alle Ideen - egal ob groß oder klein, ob aktiv mitgemacht wird oder man einfach dabei ist."

Georg Gawel ergänzt: „Ein solcher Verein lebt vom Mitmachen. Es braucht keine großen Verpflichtungen. Wer eine Idee hat, ist herzlich willkommen, sie einzubringen." Vom Flohmarkt über ein neues Osterfeuer, Wanderausflüge, Kindertage und Seniorenabende bis hin zu verschiedenen Festen - alles ist denkbar. Die Bandbreite ist gewollt, denn Egestorf ist ein Ort mit vielen verschiedenen Menschen und Generationen.

Erstes großes Kennenlernen im Mai

Bevor konkrete Veranstaltungen geplant werden, stand zunächst das Wichtigste auf dem Programm: das gegenseitige Kennenlernen. Am 13. Mai fand ein erstes großes Treffen statt, zu dem Mitglieder und alle weiteren Interessierten herzlich eingeladen waren. „Wir wollen, dass die Menschen aus Egestorf sich kennenlernen, ins Gespräch kommen und vielleicht schon erste eigene Ideen mitbringen", sagt Kevin Krumfuss. „Daraus kann dann ganz organisch entstehen, was der Verein werden soll."

Der Abend war ein voller Erfolg. Viele Egestorfer kamen zu dem Treffen und tauschten sich in entspannter Atmosphäre aus. Nach weiteren Eintritten zählt der Verein nach dem Abend nun 50 Mitglieder.

Großes Ziel: Ein Dorfgemeinschaftshaus für Egestorf

Hinter dem Verein steckt auch eine langfristige Vision. Egestorf ist der größte Ortsteil Barsinghausens - und gleichzeitig einer der wenigen, der noch kein Dorfgemeinschaftshaus hat. Viele andere Ortsteile verfügen bereits über einen solchen Mittelpunkt. „Irgendwann wäre ein eigenes Dorfgemeinschaftshaus ein großes Ziel", sagt Gawel. „Ein Ort, an dem Egestorf wirklich zusammenkommt." Bis dahin ist es noch ein Weg - aber „Egestorf verbindet" hat ihn jetzt eingeschlagen.

Der Verein hat ein Vater-Kind-Wochenende am Doktorsee geplant. Schnell waren alle Plätze belegt und nun fahren zehn Familien vom 3. bis 5. Juli auf ein spaßiges Wochenende.

Auch geplant ist für den 19. September ein Herbstmarkt an der Ernst-Reuter-Schule. ‚Egestorf verbindet‘ möchte dort mit einem Bastelstand für Kinder vertreten sein. Dafür werden noch Helfer gesucht.

Wer neugierig geworden ist und Lust hat mitzumachen, kann sich direkt an die Gründer wenden. Egestorf bewegt sich — und alle sind eingeladen, ein Teil davon zu sein.

Kontakt:

https://egestorf-verbindet.de/Startseite

info(at)egestorf-verbindet.de

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