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B217 Sanierung in Holtensen und Völksen - Landtagsabgeordneter Baatzsch besucht Landesstraßenmeisterei

Landtagsabgeordneter Brian Baatzsch.

Wennigsen/Springe. Anfang September besuchte der Landtagsabgeordnete Brian Baatzsch (SPD) die Straßenmeisterei des Landes in Wennigsen, um die Meisterei kennenzulernen und aktuelle Baustellensituationen im Wahlkreis zu besprechen. Unter anderem wurde die Sanierung der B217 in Holtensen, das Bauvorhaben auf der B217 in Völksen und die Ortsdurchfahrt (L389) in Hiddestorf diskutiert. Aber auch die Herausforderungen, wovor die Meistereien stehen, waren Thema.

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Die Sanierung der B217 in Holtensen hat eine hohe Priorität in der Region und auch eine breite öffentliche Aufmerksamkeit. Der Landtagsabgeordnete Brian Baatzsch betonte in diesem Zusammenhang die Relevanz der transparenten Kommunikation bezüglich der Baumaßnahme. Um einen möglichst reibungslosen Verkehr auf den Umleitungsstrecken zu gewährleisten, führe die Landesbehörde regelmäßige Kontrollen auf den Umleitungsstrecken durch. So sollen mögliche Schwachstellen schnellstmöglich erkannt und behoben werden, erklärte die Landesbehörde dem Landtagsabgeordneten. In Argestorf sollen bis Ende September Ampeln aufgestellt werden, um den Verkehr sicher und fließend durch den Ort zu führen. Die Ampeln dafür seien bestellt und würden zeitnah aufgestellt. Baatzsch ist der Meinung „Die Ampeln in Argestorf sind notwendig, um den Verkehr fließen zu lassen. Nachdem auch Sonja Schwarze, Ortsbürgermeisterin von Argestorf, die Ampeln gefordert hatte, zeigt die Aufstellung der Ampeln nun, dass die Landesbehörde den Verkehr beobachtet und auch auf begründete Forderungen eingeht, um so möglichen Problemen entgegenzuwirken.“ Darüber hinaus befürwortet der Abgeordnete die Geschwindigkeitsreduzierungen auf 30 Kilometer die Stunde in Degersen auf der Bönnigser Straße und in Holtensen auf der Linderter Straße.

„Schon jetzt zeichnet sich ab, dass deutlich weniger Verkehr auf den Umleitungsstrecken unterwegs ist, als zunächst befürchtet. Wie bereits angenommen, pendelt sich der Verkehr in den ersten Wochen nach der Sperrung ein und verteilt sich“, so Baatzsch. Darüber hinaus wurde auch über den weiteren Verlauf der Baustelle gesprochen. Die Landesbehörde möchte eine Winterbaustelle vermeiden. Dabei kommt die Behörde einem Wunsch des Abgeordneten auf dem Dialogforum zur Baumaßnahme nach. „Ich befürworte es sehr, dass die Landesbehörde sich dazu entschieden hat, eine Winterbaustelle möglichst zu verhindern. Für die Mehrheit der Pendler wäre es nicht nachvollziehbar, wenn die B217 dicht ist, obwohl im Winter dort nicht gearbeitet werden kann“, führt der Landtagsabgeordnete aus. Deshalb wird der letzte Bauabschnitt an der Kreuzung B217 und Bredenbecker Straße/Linderter Straße entkoppelt und soll im Frühjahr 2024 begonnen und auch beendet werden. Im Zuge dessen wird dort dann auch die neue Ampelanlage eingerichtet.

Ein weiteres diskutiertes Thema war das Bauvorhaben der B217-Brücke und Auffahrt in Völksen. Ein Baubeginn ist derzeit für 2027 vorgesehen, die Entwurfsplanung sei aber schon fertig. Als nächster Schritt folge nun das Planfeststellungsverfahren. In dem Rahmen möchte der Landtagsabgeordnete auch noch einmal das Thema des Schallschutzes aufgreifen: „Viele Personen haben mich im Zuge des Wahlkampfes und danach angesprochen und erhoffen sich, dass im Zuge der Brückensanierung der Schallschutz auch noch einmal vollumfänglich betrachtet wird.“ Hierzu bleiben der Landtagsabgeordnete und die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Austausch.

Baatzsch hatte sich im Vorfeld schon für eine Übergangslösung an der B217-Abfahrt in Völksen starkgemacht. Im Vorfeld des Bauvorhabens soll die rechte Fahrspur in Richtung Springe im Bereich der Anschlussstelle zu einem Auf- bzw. Einfahrtsstreifen ummarkiert werden, um die Sicherheit bei der Auf- und Abfahrt zu erhöhen. Die Vorplanung ist abgeschlossen. Der Vorentwurf wird zurzeit erstellt, mit dem Ziel, im Laufe des nächsten Jahres den Antrag auf Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens bei der Region Hannover zu stellen.

Abschließend berichtete die Landesbehörde noch über den Sachstand der L389 (Ortsdurchfahrt Hiddestorf). Die Vermessung hat im zweiten Quartal 2023 stattgefunden und ist bereits fertiggestellt. Die Oberflächenwasserkanalisationsbefahrung und die Schmutzwasserkanalisationsbefahrung werden vorbereitet. Beides soll in diesem Jahr noch durchgeführt werden.

„Natürlich wird auch diese Baustelle eine Beeinträchtigung für die Verkehrsteilnehmer darstellen. Jedoch ist es dringend notwendig, dass die L389 (OD Hiddestorf) saniert wird, da der jetzige Zustand der Straße katastrophal ist“ so Baatzsch. Die Voraussetzung für einen Baubeginn ist allerdings, dass die benötigten Mittel zur Verfügung stehen. „Genau das ist uns als SPD bewusst. Wir haben uns daher dazu entschieden mehr Gelder für Straßeninstandsetzung und Investitionen in den Straßenbau in den kommenden Jahren zur Verfügung zu stellen.“ Laut Baatzsch eine wichtige Entscheidung, um die notwendige Infrastruktur zu erhalten.

Außerdem wurde auf die finanzielle Situation der Straßenmeistereien und des Landesstraßenbauplafonds eingegangen. Um Bau, Betrieb und Unterhaltung auf Landesstraßen in angemessener Weise nachkommen zu können, ist eine dauerhaft besserer finanzielle Ausstattung erforderlich. Andernfalls wird sich die Straßensubstanz der Landesstraßen in Summe weiterhin kontinuierlich verschlechtern und erforderliche und von den Kommunen gewünschte Baumaßnahmen werden erst Jahre später begonnen.

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