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Unter Carport: 14 Autos gehen in Flammen auf

Großeinsatz für die Feuerwehr: 14 Autos sind unter einem Gemeinschafts-Carport ausgebrannt. Alle Fotos: Gerald Senft

Rethen.

In der vergangenen Nacht sind bei einem Brand in der Straße Zur Sehlwiese in Rethen mehrere Autos in Flammen aufgegangen. Diese hatten unter einem Carport gestanden. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz. Weitere Einzelheiten sind bisher nicht bekannt, wir berichten später mehr.

Update 06.25 Uhr:

Die Feuerwehren waren kurz vor 3 Uhr alarmiert worden. Als die Einsatzkräfte anrückten, brannten alle 14 Autos, die unter dem Gemeinschafts-Carport in der Reihenhaussiedlung in der Straße Zur Sehlwiese  geparkt waren. Die Flammen griffen auch auf drei Wohnhäuser über. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Wie Gerald Senft, Sprecher der Stadtfeuerwehr Laatzen um 7.45 Uhr mitteilte, wurde um 2.35 Uhr heute Morgen die Ortsfeuerwehr Rethen in die Straße "Zur Sehlwiese" alarmiert, dort standen mehrere Personenwagen in einem offenen Carport in Flammen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannten insgesamt 14 Pkw und der Carport. Alles stand auf einer Länge von etwa 50 Metern in "Vollbrand". Wenige Minuten später wurde die Alarmstufe auf "B2" erhöht und die Ortsfeuerwehren Gleidingen und Laatzen nachalarmiert.
Mit fünf C-Rohren, zwei B-Rohren und zwei Schaumrohren bekämpften zahlreiche Trupps unter Atemschutz die Flammen. Bei drei weiteren Wagen gegenüber auf dem Parkplatz schmolzen wegen der großen Hitze die vorderen Bereiche. Über einen Stichweg im Wohngebiet hinter den Carports wurde über die Drehleiter gelöscht. Ein unmittelbar angebautes Reihenendhaus konnte von außen gekühlt werden, Flammen schlugen aber in das Dachgeschoss und die Dämmung brannte lichterloh. Die junge Familie (Vater 24 und Mutter 23 Jahre alt, zusammen mit ihrem zwei Wochen alten Säugling) kam bei Verwandten unter. Der Nachbarhund hatte angeschlagen und so die Bewohner geweckt. Da Dachbalken im Haus immer wieder qualmten, wurde über die Drehleiter nochmals kontrolliert. Ein Trupp unter Atemschutz löschte den glimmenden Balken.
Die Wasserversorgung wurde über Hydranten sichergestellt. Von der Berufsfeuerwehr Hannover wurde während des Einsatzes Schaummittel angeliefert.
Zusammen mit der Feuerwehr dichtete der Bauhof mit sogenannten "Blasen" die Kanäle ab, damit kein Löschwasser in die Kanalisation dringen kann. Von der Feuerwehr waren über 60 Kräfte bis gegen 7.30 Uhr im Einsatz.