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Mehrgenerationen-Bad – SPD will unüberlegte Alleingänge vermieden

Foto: Ortsverein SPD Stadt Pattensen.

Pattensen. „In der Ratssitzung am 17. November ist ein Versuch der CDU-Fraktion gescheitert, die Arbeit der eingesetzten Lenkungsgruppe zur Sanierung und Erhaltung unseres Mehrgenerationenbades zu unterlaufen und einen Eigenplan durchzusetzen, der nach Auffassung der Fachleute geeignet wäre, die Förderfähigkeit des Sanierungsplans und Bundeszuwendungen im Umfang von bis zu 4 Millionen zu gefährden“, erklärt Joachim Niepel, Pressesprecher der SPD-Fraktion im Stadtrat.

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Die Lenkungsgruppe setzt sich aus Vertretern aller Ratsfraktionen, der Stadt, des Planungsbüros, des Bades und also insgesamt aller Beteiligten zusammen und hat den Auftrag, abgestimmte Entscheidungsgrundlagen zum Sanierungsprojekt vorzulegen. „Entsprechend eingesetzte Lenkungsgruppen haben in der Vergangenheit schon gute Arbeit geleistet und tragfähige Lösungen erreicht: zum Bauprojekt KGS, zum Rathausbau, zum Bau der Grundschulen Marienstr. in Pattensen-Mitte und in Schulenburg und jetzt auch schon beim Bad“, so Niepel.

Gegen die fundierten Argumente des Planungsbüros (rd. 70-jährige Erfahrung im Schwimmbadbau) und der Fachleute in der Verwaltung und gegen sinnvolle Schwerpunktbildungen zugunsten der Erweiterung des Kleinkindbereichs, behindertengerechter Verbesserungen und auch gegen Belange des Arbeitsschutzes sollte ein nicht abgestimmter 8 Millionen Euro – Plan durchgesetzt werden, erklärt die SPD. „So kann das nicht gehen - Entscheidungen mit der Brechstange funktionieren nicht und gehen selten gut aus“, findet der Pressesprecher der SPD.

Die SPD-Fraktion hatte am 16. November Vertreter des Bades und der Verwaltung zum gemeinsamen Gespräch eingeladen. Ergebnis war, dass in der eingerichteten Lenkungsgruppe eine abgestimmte Lösung zu erreichen und auch herzustellen sei, da nur noch Detailfragen zu klären wären. „Und der Austausch bestätigte auch deutlich, dass dies zeitgerecht und ohne Verzögerungen für das Gesamtprojekt zu erreichen ist.“

Das nachhaltige Überleben des Mehrgenerationenbades mit Millioneninvestitionen kann der SPD nach im Kontext des notleidenden Gesamthaushaltes der Stadt nur erreicht werden, wenn alle Kräfte gebündelt, gemeinsame Lösungen verfolgt und unüberlegte Alleingänge vermieden werden.

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