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Erster Spazander-Marathon durch Hemmingen und Pattensen begeistert 100 Teilnehmer

Foto: privat.

Hemmingen/Pattensen. Bei frostigen sieben Grad und kräftigem Westwind fiel pünktlich um 8 Uhr vor dem Rathaus in Hemmingen der Startschuss für den ersten Hemminger Spazander-Marathon. Bürgermeister Jan Dingeldey eröffnete die Veranstaltung, zu der sich insgesamt 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet hatten.

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Ein Drittel der Wandernden nahm die komplette Marathonstrecke über 42 Kilometer in Angriff. Jeweils ein weiteres Drittel entschied sich für die erste Etappe durch die Leineaue bis Pattensen oder für die zweite Hälfte durch das Calenberger Land zurück nach Hemmingen.

Die Altersspanne der Marathonteilnehmer reichte dabei von 13 bis 83 Jahren, das Durchschnittsalter lag bei 53 Jahren. Rund 70 Prozent der Teilnehmenden waren Frauen. Auch drei Hunde begleiteten die Wandergruppe.

Durch Leineaue und Maschsee bis nach Pattensen

Vor dem Start gab das WegeTeam klare Regeln vor: Die Gruppe sollte geschlossen bleiben und sich am gemeinsamen Tempo orientieren.

Die erste Etappe führte durch das Ricklinger Holz, über Alt-Ricklingen entlang der Ihme und weiter zum Maschsee. Nach einer ersten kurzen Pause ging es am Westufer des Sees entlang durch das Leinetal bis zum Wiesenhaus.

Dort wartete die erste größere Versorgungsstation. Der Begleitwagen des WegeTeams stellte Wasser, Bananen und Snacks bereit. Anschließend führte die Route weiter über Reden durch das Fuchsbachtal nach Pattensen.

Am Spielplatz Bruchwiesen wurden die Wandernden bereits vom WegeTeam Pattensen erwartet. Für die Stärkung sorgten Getränke, Kuchen und weitere Snacks.

Zweite Etappe durch das Calenberger Land

Nach der Mittagspause startete um 13 Uhr die zweite Hälfte der Strecke. Diese führte durch die offene Landschaft des Calenberger Landes Richtung Hiddestorf.

Die Wandernden hatten dabei immer wieder freie Sicht auf den Deister und den Berg Lüdersen. Viele Teilnehmer kontrollierten das Tempo über ihre Sportuhren – meist bewegte sich die Gruppe zwischen 5,5 und 5,8 Stundenkilometern.

Ein weiterer Zwischenstopp wartete in Hiddestorf, bevor es weiter durch das Bürgerholz zur Kückenmühle ging.

Überraschungen und Hilfe auf den letzten Kilometern

An der Kückenmühle warteten gleich zwei besondere Momente auf die Wandergruppe: Der Wirt begrüßte die Teilnehmer mit Getränken und die Bürgerstiftung Hemmingen stellte eine neue Rikscha bereit.

Das Angebot kam genau richtig. Zwei Teilnehmerinnen hatten bereits Beschwerden an den Füßen und konnten die letzten Kilometer so dennoch bewältigen.

Wegen der starken Regenfälle der vergangenen Tage musste die Route kurzfristig angepasst werden, da ein Abschnitt durch das Wettberger Holz nicht passierbar war.

Eine angebotene Abkürzung lehnten die Wandernden jedoch geschlossen ab.

Punktgenaue Rückkehr zum Rathaus

Als die Gruppe schließlich wieder in den Weidenkamp einbog, fehlten nur noch wenige Meter bis zur offiziellen Marathondistanz.

Vor dem Rathaus zeigte der Kilometerzähler schließlich exakt 42,19 Kilometer, während die Uhr genau die geplante Ankunftszeit von 17.30 Uhr anzeigte.

Nach neuneinhalb Stunden erreichten alle Teilnehmer ihr Ziel und konnten die erfolgreiche Premiere gemeinsam feiern.

Zwei Landschaften, ein gemeinsames Erlebnis

Für viele Teilnehmer stand am Ende nicht die sportliche Leistung im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die Region neu kennenzulernen.

Die erste Hälfte des Marathons war geprägt von Maschsee, Leinetal, Auen und Wiesenlandschaften. Die zweite Strecke führte dagegen durch die weiten Felder des Calenberger Landes, vorbei am Bürgerholz und mit Blick auf den Deister.

Nach der erfolgreichen Premiere scheint bereits jetzt klar: Der erste Hemminger Spazander-Marathon dürfte kaum der letzte gewesen sein.

Ein besonderer Dank des WegeTeams galt am Ende den zwölf Sponsoren, die insgesamt 28 Preise für die Verlosung zur Verfügung stellten, sowie Bürgermeister Jan Dingeldey für Startschuss und abschließende Preisverleihung.

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