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Anbindung an die B3 - Jeinser Bürger wehren sich

Symbolfoto.

Jeinsen.

Die Jeinser Straße (K219) soll an die Ortsumgehung Pattensen im Zuge der B3 angeschlossen werden. Der Antrag der SPD-Ortsratsfraktion Pattensen-Mitte wurde mehrheitlich in der Ortsratssitzung im September beschlossen. Im Antrag wird die Verwaltung gebeten, an die Niedersächsische Straßenbauverwaltung und an die Region Hannover heranzutreten und den Bau von Anschlussrampen in beide Richtungen zu realisieren. Mit dem Antrag will die SPD die innerörtlichen Straßen entlasten. Für die Ortsdurchfahrt Jeinsen soll dadurch keine steigende Belastung verursacht werden, erklärt die SPD. Bereits 1990 wurde der Anschluss an die B3 gefordert, jedoch aufgrund des Widerstands der Jeinser letztendlich nicht umgesetzt. 

Weniger begeistert zeigten sich die betroffenen Anwohner. Diese wendeten sich mit einem offenen Brief an den Ortsrat und die Verwaltung. Im offenen Brief erklärten die Bewohner, dass der Antrag "ohne Berücksichtigung auf andere Ortsteile Pattensen" getroffen und "veraltete Verkehrsgutachten zititert" wurden. Dem Antrag fehle eine "fundierte Analyse der Ist-Situation", die Ortsdurchfahrt Jeinsen soll "bereits jetzt mindestens so stark belastet" sein "wie die Jeinser Straße".

"Wir fordern die Stadt Pattensen auf, die B3-Anbindung der K219 solange nicht zu beantragen, wie weder aktuelles Datenmaterial zu relevanten Verkehrsströmen in Pattensen und den betroffenen Ortsteilen zur Verfügung steht, noch ein belastbares Gutachten zu den mit der Anbindung verbindenen Änderungen der Verkehrsströme erstellt wurde", fordern die Einwohner Jeinsens.

Der Antrag wird im Ortsrat Jeinsen am Mittwoch, 28. Februar, um 19 Uhr im Landgasthaus Jeinsen besprochen.

Der offene Brief ist als PDF-Datei unter diesem Artikel zu finden.