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Stadt Laatzen reagiert auf Extremwetter - Hinweise zum Einsatz von Streusalz

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Laatzen. Die Stadt Laatzen passt ihre Maßnahmen an die aktuelle Extremwetterlage an. Angesichts anhaltender Schneefälle und angekündigter zweistelliger Minusgrade weist die Stadt ausdrücklich auf die geltende Rechtslage beim Winterdienst hin: Der Einsatz von Taumitteln wie Streusalz ist in Laatzen bei durchschnittlichen Winterverhältnissen verboten, aber bei extremen Wetterlagen durchaus zulässig. Die Stadt Laatzen empfiehlt nun den Einsatz von Salz bei entsprechendem Bedarf. Parallel dazu werden alle städtischen Turnhallen vorsorglich gesperrt.

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Die Stadt rechnet in den kommenden Tagen mit wiederkehrenden Tauphasen am Tag und anschließendem Überfrieren – verbunden mit teils erheblicher Glättegefahr. In dieser Lage kann Streusalz ein wirksames Mittel sein, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen.

In der Straßenreinigungsverordnung der Stadt Laatzen ist dieses Vorgehen für Ausnahmefällen und für besonders gefährliche Orte geregelt.

Die Stadt Laatzen weist deshalb darauf hin: Anliegerinnen und Anlieger dürfen Streusalz dann einsetzen, wenn Eis und Glätte nicht anders zu beseitigen sind. Gleichzeitig gilt: Umweltfreundliche Mittel haben immer Vorrang. Wo eine mechanische Räumung oder abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt ausreichen, sollen diese weiterhin bevorzugt werden.

Dieser Grundsatz dient dem Schutz von Umwelt, Vegetation und Grundwasser. In der aktuellen Extremsituation überwiegt jedoch das Interesse am Schutz von Leib und Leben der Verkehrsteilnehmenden.

„Bei der Bekämpfung von Schnee und Eis stoßen wir alle bei diesen Bedingungen an physikalische Grenzen. Der Schutz von Gesundheit und Leben hat in dieser Ausnahmesituation Priorität“, betont Laatzen Bürgermeister Kai Eggert. Gleichzeitig ruft er zur Besonnenheit auf: „Salz sollte wirklich nur dort verwendet werden, wo akute Unfallgefahr besteht. Umweltfreundliche Alternativen wie Splitt oder Sand bleiben weiterhin die erste Wahl.“

Sicherheit geht vor: Stadt sperrt alle städtischen Turnhallen bis einschließlich 12. Januar Parallel zu den Änderungen im Winterdienst reagiert die Stadt auch auf mögliche Risiken durch Schneelast auf den Dächern. Aus Vorsorgegründen bleiben alle städtischen Turnhallen bis einschließlich Montag, 12. Januar 2026, geschlossen.

Zwar liegt die aktuelle Belastung der Flachdächer nach derzeitigem Stand noch im unkritischen Bereich, angesichts der schwer vorhersehbaren Wetterentwicklung wurden jedoch frühzeitig Sicherheitsmaßnahmen beschlossen. Eine Begutachtung der Hallen erfolgt im Laufe des Montags.

„Wir wissen, dass viele Sportvereine Trainings oder Turniere geplant hatten und auch der Schulsport betroffen ist. Wir haben sorgfältig abgewogen – doch im Zweifel gilt der Grundsatz: Sicherheit zuerst“, erklärt Bürgermeister Eggert.

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