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Rund 900 Schüler im Austausch mit Matthias Miersch – 16 Schulen beteiligen sich an „How to: speak up!“

Foto: Jan Podyma.

Laatzen/Region. Mit seinem Schulprojekt „How to: speak up!“ möchte der Bundestagsabgeordnete und SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch Schülerinnen und Schüler ermutigen, im Alltag gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und für ein respektvolles Miteinander einzutreten. Gruppen aus 16 der 25 weiterführenden Schulen im Wahlkreis beteiligen sich – damit sind knapp zwei Drittel der Schulen dabei.

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Bei den sechs Auftaktveranstaltungen am 1. und 2. Oktober kamen insgesamt rund 900 Schülerinnen und Schüler mit Miersch ins Gespräch. Die Veranstaltungen standen auch denjenigen offen, die unabhängig von einer Projektteilnahme den politischen Austausch mit ihm suchten.

„Ein rassistischer Spruch in der Straßenbahn, eine sexistische Bemerkung im Sportverein oder ein Hasskommentar auf Social Media – solche Situationen kennen wir alle aus unserem Alltag. Aber was tun wir dann? Widersprechen wir, holen wir Unterstützung oder schauen wir weg? Mit dem Schulprojekt wollen wir gemeinsam herausfinden, wie wir handeln und Betroffene unterstützen können. Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene Ideen entwickeln und ausprobieren, was sie in ihrem Umfeld verändern können“, erklärt Miersch.

Seit seiner ersten Legislaturperiode initiiert Miersch einmal pro Wahlperiode ein Schulprojekt. Dabei standen unter anderem Europa, Klimaschutz und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Mittelpunkt. Auch das aktuelle Projekt verbindet die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen mit konkretem Engagement vor Ort: Bis Ende Februar 2027 entwickeln die Gruppen eigene Aktionen, mit denen sie Diskriminierung entgegentreten und das demokratische Zusammenleben stärken. Ihre Ergebnisse dokumentieren sie und präsentieren sie bei der Abschlussveranstaltung im März. Eine Jury entscheidet über die Siegergruppe. Diese fährt auf Einladung von Matthias Miersch nach Berlin und besucht ihn im Deutschen Bundestag.

Neben der Vorstellung des Schulprojekts gab es bei jeder Auftaktveranstaltung eine offene Fragerunde mit Miersch. Dabei ging es unter anderem um bezahlbares Wohnen, die psychotherapeutische Versorgung, die Schuldenbremse und die Auswirkungen künstlicher Intelligenz. Auch die Stärkung der Demokratie, die internationale Lage und die Zukunft von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie beschäftigten die Schülerinnen und Schüler. Daneben interessierten sie sich für Mierschs persönlichen Weg in die Politik und seinen Alltag im Bundestag.

„Die Gespräche haben gezeigt, wie aufmerksam und differenziert sich die Schülerinnen und Schüler mit politischen Fragen auseinandersetzen. Sie wollen mitreden und ihre Zukunft mitgestalten. Ihre Perspektiven gehören in die politische Debatte – dafür müssen wir Gelegenheiten schaffen und uns Zeit nehmen. Dass innerhalb von zwei Tagen rund 900 Schülerinnen und Schüler das Gespräch mit mir gesucht haben, weiß ich sehr zu schätzen. Mein Dank gilt ihnen ebenso wie den Lehrkräften und Schulen, die diesen Austausch ermöglicht haben und das Projekt mittragen“, so Miersch.

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