Hemmingen. Mit dem neuen Beteiligungsprojekt „FutureLab Hemmingen“ will die SPD Hemmingen junge Menschen stärker in demokratische Entscheidungsprozesse einbinden. Die Initiative richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren. Die Patenschaft übernimmt Eva Bender, Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin. Der Auftakt des Projekts findet am 28. Februar 2026 in der Begegnungsstätte Arnum statt.
Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen eine stärkere Stimme zu geben und frühzeitig zu vermitteln, wie demokratische Entscheidungsprozesse funktionieren. Hintergrund ist die Beobachtung, dass viele Jugendliche politische Entscheidungen als weit entfernt empfinden, obwohl Themen wie z.B. Mobilität, Freizeitangebote oder Wohnraum ihren Alltag unmittelbar betreffen.
Zum Start arbeiten die Teilnehmenden im Modul „Create“ mit der Methode LEGO Serious Play – einem moderierten und erprobten Verfahren, das dabei hilft, Gedanken und Ideen sichtbar zu machen. Der Workshop ist bewusst niedrigschwellig angelegt und richtet sich ausdrücklich auch an Jugendliche ohne politische Vorerfahrung.
Inhaltlich kann es unter anderem um Jugendtreffpunkte, sichere Wege, Bus- und Bahnverbindungen, Wohnraum für Auszubildende und Studierende sowie um Klima- und Umweltfragen gehen. Welche Schwerpunkte gesetzt werden, entscheiden die Jugendlichen selbst. Moderatoren begleiten den Prozess unterstützend, ohne Inhalte vorzugeben.
Im zweiten Modul kommen die Teilnehmenden im Mai mit Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern aus Rat, Region, Land und Bund ins Gespräch. Ziel ist es, aus den Ideen konkrete Vorschläge zu entwickeln, die politische Gremien eingebracht werden können. Ein Abschlusstermin ist für den Sommer geplant. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das ihr Engagement dokumentiert.
„Uns ist wichtig, dass junge Menschen erleben, dass ihre Meinung zählt und dass sie Verantwortung für ihre Stadt übernehmen können“, sagt Aleksander Potrykus, Vorsitzender der SPD Hemmingen. Das Projekt verbinde politische Bildung, persönliche Entwicklung und gesellschaftliches Engagement.
Auch die Jusos Hemmingen sind an dem Projekt beteiligt. „Junge Menschen dürfen nicht nur von Entscheidungen betroffen sein – sie müssen die Stadt, in der sie leben, aktiv mitgestalten können“, sagt Emilian Neugebauer, Vorsitzender der Jusos Hemmingen.
Eva Bender betont: „Ich freue mich sehr, die Patenschaft für das FutureLab Hemmingen zu übernehmen. Das Projekt schafft einen Raum, in dem Jugendliche ihre Themen einbringen und gemeinsam weiterentwickeln können. Ich freue mich auf den Austausch und die Diskussionen.“
Die Teilnahme am FutureLab Hemmingen ist kostenlos. Die Betreuung erfolgt durch erfahrene Moderatorinnen und Moderatoren. Die Organisatoren rechnen mit etwa 15 bis 20 Teilnehmenden. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Internetseite der SPD Hemmingen.

