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Humanitäre Rotkreuz-Arbeit bleibt geprägt von Krisen

Foto 1: v.l.n.r.: Anton Verschaeren (Vorstandsvorsitzender DRK-Region Hannover e.V.), Marlis Spieker-Kuhmann (Vorständin DRK-Region Hannover e.V.), Hans Hartmann (Präsident DRK-Landesverband Nds. e.V.), Martina Rust (Präsidentin DRK-Region Hannover e.V.), Thomas Herrmann (Bürgermeister LHH), Stefan Krach (Regionspräsident Hannover), Michael Meyen (Vizepräsident und Regionsbereitschaftsleiter DRK-Region Hannover e.V.) Foto: DRK Region Hannover.

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Region. In den vergangenen Jahren war das alltägliche Leben auch in der Region Hannover geprägt von gesellschaftlichen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Krisen. Für das Rote Kreuz gehört es zu den Aufgaben, die Auswirkungen solcher schweren Notlagen zu begrenzen oder gar zu bewältigen. Bei der 18. Mitgliederversammlung am Samstag, 25. November, schauten Präsidium, Vorstand und Mitglieder des DRK-Region Hannover e. V. mit ihren Gästen Regionspräsident Steffen Krach, Bürgermeister Thomas Hermann und Hans Hartmann, Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachen auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres.

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Noch bis Ende 2022 gehörte die Pandemiebekämpfung für das Rote Kreuz zum Alltag. Ehren- und Hauptamtliche haben über unterschiedliche mobile Angebote mehr als 7.000 Impfungen im Auftrag der Region Hannover verabreicht. „Das Engagement des Deutschen Roten Kreuzes und seiner Mitglieder ist unverzichtbar für unser gesellschaftliches Zusammenleben“, betont Regionspräsident Krach. „Neben dem täglichen Einsatz unter anderem im Rettungsdienst kamen in den vergangenen Jahren noch große Aufgaben hinzu: Die Unterstützung bei der Aufnahme von Geflüchteten und der Einsatz bei der Impfkampagne sind nur zwei Beispiele. Dieses überwiegend ehrenamtliche Engagement anderen Menschen zu helfen, ist die stärkste Antwort auf Hass und Hetze.“
Nach Beginn des bewaffneten Konflikts in der Ukraine im Februar 2022 reagierte die Rotkreuz-Bewegung vor Ort so schnell wie möglich. In der Region Hannover bedeutete das vor allem, die Menschen in der Ukraine mit Hilfsgütern zu unterstützen und die Geflüchteten, die hier Schutz suchen, zu versorgen und zu unterstützen. Bereits hier zeigte sich, dass die Landeshauptstadt Hannover und das Rote Kreuz in Krisenlagen gut zusammenarbeiten können.
Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist mit Nationalen Gesellschaften in 192 Ländern die größte humanitäre Organisation der Welt.
„Mit dem DRK haben wir als Stadt einen starken und unverzichtbaren Partner, der mit seiner beispielhaften Arbeit für Werte wie Solidarität, Verantwortung und ein gelebtes Miteinander steht“, so Bürgermeister Thomas Hermann. „Diese Werte müssen wir hochhalten, denn wir brauchen sie, um alle kommenden Herausforderungen in der Pflege, im Rettungsdienst und in der Betreuung von Geflüchteten zu bewältigen. Für die gute Zusammenarbeit in den verschiedenen Bereichen bin ich als Bürgermeister sehr dankbar.“
„Gerade in einer Zeit, in der sich zahlreiche Krisen und Katastrophenlagen teilweise auch überlagert haben, hat sich einmal mehr die enorme Bedeutung der Arbeit gezeigt, die das Deutsche Rote Kreuz weltweit, in Deutschland und so natürlich auch bei uns in Niedersachsen leistet“, so Hans Hartmann. „Insbesondere das vielfältige und selbstlose Engagement unserer ehrenamtlichen Helfer*innen bildet dabei das starke Fundament, ohne dass wir unsere Hilfsleistungen nicht in diesem Umfang erbringen könnten.“ Der Regionsverband Hannover sei eine tragende Säule des Roten Kreuzes in Niedersachsen, betont der Präsident des Landesverbandes: „Mein Dank gebührt daher allen Ehren- und Hauptamtlichen in der Region Hannover sowie allen Mitgliedern für ihren Einsatz und ihre Unterstützung.“
Um Ehrenamtliche, die sich in den letzten Jahren besonders engagiert haben, für ihre freiwillige Arbeit auszuzeichnen, erhielten fünf Mitglieder die bronzene und elf Mitglieder die silberne Ehrenmedaille des Roten Kreuzes. Ausgezeichnet wurden beispielsweise die Initiator*innen von kreativen Projekten oder besonderes Engagement in den unterschiedlichen Bereichen des Roten Kreuzes.
Auch Vorstandsvorsitzender Anton Verschaeren sieht das Rote Kreuz in der Region Hannover gut vorbereitet für die Herausforderungen der kommenden Jahre. Neben äußeren Faktoren kommen auch innerhalb des Roten Kreuzes Änderungen auf die Mitarbeitenden zu: Im Laufe der nächsten Jahre soll auf dem ehemaligen Expo-Gelände ein neues Gebäude entstehen, in dem die Verwaltungen der einzelnen Geschäftsbereiche gemeinsam arbeiten sollen. So sollen Dienstwege verkürzt und Absprachen erleichtert werden.
„In den vergangenen Jahren hat das Rote Kreuz in der Region Hannover seine Einsatz- und Anpassungsfähigkeit bereits mehrfach unter Beweis gestellt“, resümiert Verschaeren. „In unserem Verband arbeiten Ehrenamt und Hauptamt eng zusammen, um auch in Krisensituationen schnelle und belastbare Lösungen zu finden. Deshalb sehen wir uns gut gewappnet für die anstehenden Herausforderungen.“

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