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CDU-Regionsfraktion: Winterdienst muss auch außerörtliche Radwege zuverlässig räumen

Kreisstraße Bereich Hemmingen. Quelle: CDU-Regionsfraktion.

Region. Der jüngste Wintereinbruch in der Region Hannover hat deutlich gemacht, dass beim Winterdienst auf Radwegen weiterhin Handlungsbedarf besteht. Während die hochfrequentierten Radwege innerorts durch die kommunalen Winterdienste der regionsangehörigen Kommunen weitgehend von Schnee und Eis befreit wurden, blieben zahlreiche wichtige außerörtliche Radverbindungen, für die die Region Hannover zuständig ist, ungeräumt und damit kaum oder gar nicht nutzbar.

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Der Vorsitzende der CDU-Regionsfraktion stellt dazu klar: „Wenn die Region Hannover ihre verkehrspolitischen Ziele glaubwürdig vertreten will, dann gehört dazu auch, dass die wichtigsten Radwege außerorts im Winter verlässlich, regelmäßig und sicher nutzbar sind.“

Gerade vor dem Hintergrund, dass die Region Hannover im Verkehrsentwicklungsplan 2035+ den Radverkehr ausdrücklich als zentralen Baustein der Mobilitätswende definiert, eine Verdopplung der mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer anstrebt und den Ausbau von Velorouten und Radschnellwegen aktiv vorantreibt, muss sichergestellt werden, dass diese Infrastruktur nicht nur bei schönem Wetter funktioniert. Pendler sind auch in den Wintermonaten auf sichere und verlässlich geräumte Radwege angewiesen.

Die jüngsten Erfahrungen zeigen nach Auffassung der CDU-Regionsfraktion, dass künftig frühzeitig geklärt werden muss, wie bei Wintereinbrüchen eine verlässliche Schneeräumung der wichtigsten außerörtlichen Radwege organisiert werden kann. Dabei dürfe es keine dauerhafte Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit geben.

„Es wird zu prüfen sein, ob die Ressourcen für den Winterdienst der Region Hannover angepasst oder erweitert werden müssen“, so der Fraktionsvorsitzende weiter. „Trotz der zweifellos großen Anstrengungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Winterdienst muss unter besonderen Witterungsbedingungen gewährleistet sein, dass zumindest die allerwichtigsten außerörtlichen Radwege befahrbar bleiben. Radfahren ist längst keine reine Schönwetter-Angelegenheit mehr. Wo die Radinfrastruktur stimmt, wird sie ganzjährig genutzt. Deshalb ist es entscheidend, dass Straßen und Radwege zeitgleich geräumt werden, damit auch die Radwege spätestens zum Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs frei sind.“

Die CDU-Regionsfraktion wird das Thema in die politischen Beratungen einbringen und erwartet von der Regionsverwaltung konkrete Vorschläge, wie der Winterdienst auf Radwegen künftig verbessert werden kann.

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