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Update: Verkehrsunfall auf der A2: Feuerwehr rückt zu gemeldet eingeklemmter Person aus

Quelle: Feuerwehr Bantorf.

Barsinghausen. Am Dienstag, 30. Juni, wurden die Ortsfeuerwehren Bantorf, Hohenbostel und Barsinghausen um 15.35 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover, kurz vor der Anschlussstelle Kolenfeld, alarmiert.

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Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw zwischen zwei Lastkraftwagen eingeklemmt worden sein sollte. Aufgrund der ersten Notrufmeldungen musste zunächst davon ausgegangen werden, dass der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeschlossen war.

Als erstes Rettungsmittel traf der Christoph 4 an der Einsatzstelle ein. Glücklicherweise konnte der Fahrer sein stark beschädigtes Fahrzeug selbstständig verlassen. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde er mit einem Rettungswagen des ASB zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr sicherte gemeinsam mit der Polizei die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher, klemmte die Fahrzeugbatterie ab und beseitigte Trümmerteile von der Fahrbahn.

Einer der am Unfall beteiligten Lastkraftwagen wurde anschließend unter Begleitung der Feuerwehr zu einem Parkplatz an der Anschlussstelle Kolenfeld begleitet. Während der Fahrt platzte an dem Fahrzeug ein Reifen, wodurch es zu einer Rauchentwicklung kam. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich mit einer Wärmebildkamera. Eine weitere Gefahr bestand nicht.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Bantorf mit sechs Einsatzkräften, die Ortsfeuerwehr Hohenbostel mit 14 Einsatzkräften sowie die Ortsfeuerwehr Barsinghausen mit 14 Einsatzkräften. Ebenfalls im Einsatz befanden sich ein Rettungswagen des ASB, der Rettungshubschrauber Christoph 4 sowie die Polizei.

Besonders kritisch war die Anfahrt der Einsatzkräfte. Auf der Autobahn wurde im entstandenen Rückstau zunächst keine Rettungsgasse gebildet. Zwei Feuerwehrkräfte mussten zu Fuß vorausgehen und die Verkehrsteilnehmer auffordern, Platz für die Einsatzfahrzeuge zu schaffen. Nachdem die ersten Fahrzeuge passiert hatten, wurde die Rettungsgasse jedoch unmittelbar wieder geschlossen. Dadurch hatten auch die nachfolgenden Einsatzkräfte erhebliche Schwierigkeiten, die Einsatzstelle zu erreichen.

Die Feuerwehr weist deshalb erneut eindringlich darauf hin: Bereits bei stockendem Verkehr oder Stau muss unverzüglich eine Rettungsgasse zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen gebildet und bis zum Ende des Staus freigehalten werden. Jede Verzögerung kann wertvolle Zeit kosten und im Ernstfall über Menschenleben entscheiden.

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