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Unklare Rauchentwicklung in Laatzener Hotel

Einsatzkräfte vor dem Hotel. Foto: André Oestreich / Stadtfeuerwehr Laatzen.

Laatzen.  Am heutigen Sonntag, 4. Januar, wurde die Ortsfeuerwehr Laatzen gegen 09.46 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Hotel in der Würzburger Straße alarmiert. Diverse Rauchwarnmelder hatten ausgelöst und es war eine Verrauchung im Freizeitbereich sowie im IT-Bereich sichtbar.

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Die Hotelgäste, welche durch den Räumungsalarm aufgeschreckten, verließen unverzüglich ihre Zimmer und wurden aufgrund der Witterungsbedingungen durch das Hotelpersonal vorübergehend im angrenzenden Restaurant untergebracht. Aufgrund der unklaren Rauchentwicklung wurde durch den Stadtbrandmeister Sven Wenger die Alarmstufe erhöht und die Ortsfeuerwehr Rethen hinzualarmiert. Während zwei Trupps der Ortsfeuerwehr Laatzen mit Atemschutz den Freizeitbereich nach der Rauchentwicklung durchsuchten, wurden weitere Trupps der Ortsfeuerwehr Rethen im Serverraum fündig. Dort brannten die Akkus, der in einem Schrank untergebrachten USV-Anlage (Unterbrechungsfreie Stromversorgung), welche mit mehreren CO2-Feuerlöschern abgelöscht werden konnten. Im Anschluss wurden die Akkupacks auseinandergebaut, in Brandschuttmulden gesammelt und durch ein Fenster ins Freie befördert. Die Messkomponente der Feuerwehr prüfte währenddessen die Schadstoffkonzentrationen in den Räumen oberhalb des Serverraums, konnte jedoch keine Schadstoffe feststellen. Gegen 12.15 Uhr waren die betroffenen Bereiche des Hotels so weit geprüft und belüftet, dass die Gäste in ihre Zimmer zurückkehren konnten.

Der Kriminaldauerdienst der Polizei nahm am Sonntag noch die Ermittlungen zur Brandursache auf, Verletzte gab es nicht zu verzeichnen. Im Einsatz waren 65 Feuerwehrleute mit 13 Fahrzeugen sowie weitere Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst.

 

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