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Stiftung Opferhilfe Niedersachsen übergibt 200 Stresskissen an die Polizei Hannover

Stiftung Opferhilfe Niedersachsen übergibt 200 Stresskissen an die Polizei Hannover. Quelle: Polizei Hannover.

Hannover. Am Dienstag, 13. Januar, hat die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen der Polizeidirektion Hannover 200 sogenannte Stresskissen übergeben. Diese sollen künftig bei Vernehmungen und Zeugenaussagen zur psychischen Entlastung von Betroffenen eingesetzt werden.

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Die Kissen ermöglichen es den Betroffenen, ihre Hände während Vernehmungssituationen zu beschäftigen und so mit Stress, innerer Unruhe oder Anspannung besser umzugehen.

„Viele Menschen empfinden Vernehmungen als sehr belastend. Die Stresskissen sollen eine einfache Unterstützung in diesen Situationen bieten", betont Barbara Fischer von der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen.

„Es ist uns wichtig, Betroffenen auch während polizeilicher Maßnahmen eine möglichst unterstützende Atmosphäre zu bieten. Die Stresskissen sind ein kleiner, aber wirkungsvoller Beitrag, um während Vernehmungen mehr Sicherheit und Stabilität zu vermitteln", betonte Gwendolin von der Osten, Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Hannover.

Die Stresskissen wurden in der Justizvollzugsanstalt für Frauen Vechta gefertigt. Sie werden künftig unter anderem bei den Ermittlungen zu Betrugsdelikten, häuslicher Gewalt oder Sexualstraftaten eingesetzt.

Über die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen

Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen wurde 2001 von der niedersächsischen Landesregierung eingerichtet. Sie unterhält elf Opferhilfebüros und eine Zweigstelle in ganz Niedersachsen und bietet Opfern von Straftaten sowie deren Angehörigen vertrauliche, kostenlose und auf Wunsch anonyme Beratung, psychosoziale Prozessbegleitung von Zeuginnen und Zeugen sowie, wenn nötig, finanzielle Unterstützung. Für weitere Informationen: www.opferhilfe.niedersachsen.de.

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