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Lehrte: Polizei ermittelt wegen Vergewaltigung - Zeugen gesucht

Symbolfoto.

Hannover. Die Zentrale Kriminaldienst Hannover hat Ermittlungen wegen einer Vergewaltigung in Lehrte aufgenommen. Ein bislang unbekannter Mann hat am frühen Samstagmorgen, 08. August, eine junge Erwachsene im Bereich der Weserstraße sexuell angegriffen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

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Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover, Fachkommissariat für Sexualdelikte, war eine 18-Jährige in der Nacht zu Samstag zunächst mit Bekannten im Stadtgebiet Lehrte unterwegs. Nachdem sich die Gruppe getrennt hatte, machte sie sich allein auf den Heimweg. Gegen 06:00 Uhr kam sie an einem Spielplatz an der Weserstraße vorbei. Dort hielt sich ein bislang unbekannter Mann auf. Nach einer kurzen Kontaktaufnahme bot er an, sie nach Hause zu begleiten.

Gemeinsam gingen beide die Weserstraße in Richtung Norden entlang. Nach wenigen Metern begann der Mann, die Heranwachsende gegen ihren Willen anzufassen. Sie versuchte, ihn von sich wegzuschieben. In einem Seitenweg der Weserstraße vergewaltigte der Täter die Frau. Sie wurde durch die Tat verletzt. Er flüchtete unerkannt.

Der gesuchte Mann ist etwa 1,80 Meter groß und von schlanker Statur. Er hatte schwarze, lockige Haare, die an den Seiten kurz rasiert waren, sowie einen schwarzen Oberlippen- und Kinnbart. Zur Tatzeit trug er ein weißes T-Shirt, eine Jeans und eine schwarze Bauchtasche. In der Hand soll er darüber hinaus ein Trinkglas gehalten haben.

Da sich der Mann bereits vor der Tat auf dem Spielplatz an der Weserstraße aufgehalten haben soll, bittet die Polizei insbesondere Personen um Hinweise, die am Freitagabend, in der Nacht zu Samstag oder am frühen Samstagmorgen dort oder im näheren Umfeld Personen beobachtet haben. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511-109-5555 zu melden.

Hinweis für Medienvertretende: Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Frau macht die Polizei keine weiteren Angaben zu ihr. Damit sollen eine Identifizierung der jungen Frau und eine sekundäre Viktimisierung möglichst vermieden werden. Die Polizei bittet darum, dies zu berücksichtigen.

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