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Fünf Fahrzeuge in Unfall verwickelt: Großeinsatz auf der A2 bei Kolenfeld

Quelle: Feuerwehr Wunstorf.

Wunstorf. Am Freitag, 16. Januar, wurden um 13.08 Uhr die Feuerwehren aus Kolenfeld und Wunstorf zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Hannover alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich zwischen den Anschlussstellen Kolenfeld und Luthe.

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Aufgrund der ersten Meldungen über mehrere beteiligte Fahrzeuge und mögliche Verletzte wurde vorsorglich eine MANV-Lage (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst, die insbesondere der strukturierten Organisation des Einsatzes dient. In solchen Fällen werden zusätzliche Führungskräfte des Rettungsdienstes, wie zum Beispiel ein Leitender Notarzt, hinzugezogen, um die medizinische Versorgung und Koordination vor Ort sicherzustellen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Insgesamt waren fünf PKW in den Verkehrsunfall verwickelt, die zum Teil ineinander verkeilt waren oder sich aufeinander geschoben haben. In einem der Fahrzeuge befand sich zudem ein Hund. Sechs Personen wurden leicht verletzt. Zwei Betroffene konnten nach rettungsdienstlicher Versorgung an der Einsatzstelle verbleiben. Vier weitere Personen wurden zur weiteren medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Glücklicherweise war keine Person eingeklemmt. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes landete der Rettungshubschrauber Christoph 6 aus Bremen auf der Autobahn.

Die Feuerwehr übernahm die Absicherung der Einsatzstelle, unterstützte den Rettungsdienst bei den Maßnahmen und stellte den Brandschutz sicher. Zusätzlich wurde die Einsatzleitung Ort (ELO) der Stadtfeuerwehr Wunstorf nachalarmiert, um die Einsatzleitung bei der Koordination und Dokumentation des Einsatzes zu unterstützen.

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Hannover vollständig gesperrt. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie 20 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Es standen zahlreicheRettungswagen (RTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zur Verfügung. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst war auch die Polizei vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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