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Fahndungserfolge der Bundespolizei: Mehrere Festnahmen am Hauptbahnhof Hannover

Symbolfoto.

Hannover. Am vergangenen Wochenende ist es den Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Hannover gelungen, mehrere gesuchte Straftäter im Hauptbahnhof Hannover festzunehmen.

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Den Anfang machte am Freitagmittag ein 36-Jähriger. Bei einer Personenkontrolle im Hauptbahnhof Hannover überprüften die Fahndungsbeamten seine Personalien und stellten einen bestehenden Haftbefehl fest. Der Mann hatte eine sechsmonatige Freiheitsstrafe nach Diebstahl und Bedrohung aus 2024 zu verbüßen und sich dem Haftantritt nicht gestellt. Er wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.

Rund elf Stunden später kam es im Hauptbahnhof Hannover zu einem Ladendiebstahl in einer Drogerie durch einen 30-Jährigen. Bei der Einsatzmaßnahme entdeckten die Beamten neben dem Diebesgut ein zugriffbereites Messer in der Hosentasche, welches jedoch nicht zum Einsatz kam. Außerdem stellten die Bundespolizisten eine bestehende Fahndung zu einer Erzwingungshaft von drei Tagen wegen Verstößen gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz fest. Er wurde im Anschluss ebenfalls einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Diebstahls mit Waffen ein und stellten das Tatmittel sicher.

Gesuchte Personen kommen eigenständig zur Bundespolizei

Am Samstagmittag erschien ein 67-Jähriger bei der Wache der Bundespolizei am Ernst-August-Platz und erstattete eine Strafanzeige. Die Beamten überprüften die Personalien und stellten auch hier mehrere Personenfahndungen fest. Insgesamt fahndeten neun Staatsanwaltschaften mit mehreren Aufenthaltsermittlungen wegen unterschiedlicher Straftaten und einem Haftbefehl nach dem 67-Jährigen. Ein Gericht verurteile den Mann wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen. Der Mann wurde vor Ort festgenommen und im Anschluss an eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Seine Strafanzeige durfte er selbstverständlich trotzdem erstatten.

Den Abschluss machte am Sonntagabend ein 29-Jähriger. Auch er erschien aus eigenem Anlass bei der Wache der Bundespolizei. Die Beamten überprüften die Personalien und stellten einen offenen Haftbefehl wegen Betruges fest. Im Gegensatz zu den anderen Personen konnte der 29-Jährige den haftbefreienden Betrag von 2.000 Euro entrichten und die Dienststelle im Anschluss wieder verlassen.

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