Hannover. Das Polizeikommissariat Hannover-Mitte und die Polizeistation Raschplatz haben am Dienstag, 30. Juni, erneut eine mehrstündige Schwerpunktkontrolle in der Innenstadt durchgeführt. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stand die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität, sowie eine sichtbare Polizeipräsenz zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung
Besonders im Fokus standen hierbei die Bereiche Andreaestraße, das Steintor und der Stellwerksvorplatz. Hier konnten die Beamtinnen und Beamten mehrfach den illegalen Handel mit Betäubungsmitteln beobachten, wie Marihuana, Kokain und Heroin. Alle Beschuldigten wurden nach Ende der polizeilichen Maßnahmen noch vor Ort entlassen und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Am Nachmittag, gegen 15.45 Uhr, beobachteten Einsatzkräften eine Übergabe von Marihuana durch einen 35-Jährigen an einen 17-Jährigen, der daraufhin die Örtlichkeit verließ. Die Polizei erteilte dem 35-jährigen Beschuldigten einen Platzverweis. Kurze Zeit später kehrte der 17-jährige zurück, woraufhin Beamtinnen und Beamten ihn kontrollierten. Dabei stellte sich heraus, dass er vom Jugendamt zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war.
Während der Kontrollen stellten die Einsatzkräfte drei Verstöße gegen Aufenthaltsverbote durch einen 20-Jährigen, einen 25-Jährigen und einen 38-Jährigen fest. Diese wurden im weiteren Verlauf des Platzes verwiesen.
Zudem untersagten Einsatzkräfte sowohl einem 23-Jährigen als auch einer 42-Jährigen die Weiterfahrt, da ihre Pkw nicht versichert waren.
Die Polizei Hannover wertet den Einsatz als wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung im Innenstadtbereich und wird die Schwerpunktkontrollen auch in Zukunft fortsetzen.

