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Bundespolizei schnappt vier Graffiti-Sprayer auf frischer Tat

Symbolfoto.

Hannover. In der Nacht auf Freitag, 17. Juli, ist es Zivilfahndern der Bundespolizeiinspektion Hannover gegen 3 Uhr nachts gelungen, mehrere Personen beim Besprühen einer abgestellten S-Bahn zu beobachten und kurz drauf festzunehmen. Im Bereich der Bahnabstellung bei der Herschelstraße in Hannover konnten die Fahndungsbeamten die Tatverdächtigen durch verdeckte Überwachungsmaßnahmen kurzzeitig observieren. Noch vor einem Zugriff entfernten sich die vier Tatverdächtigen im Alter von 21-24 Jahren in einem Fahrzeug, wurden jedoch kurz darauf im Stadtgebiet angehalten und vorläufig festgenommen.

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Zwei Zivilfahnder erkannten die verdächtigen Personen in der Dunkelheit, forderten umgehend weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung an und observierten die Situation. Ziel war vor allem, die Personen festzunehmen ohne durch den Zugriff eine gefährliche Situation zu begünstigen, wie zum Beispiel die Flucht über die Bahngleise. Die vier Tatverdächtigen verließen kurze Zeit später den Tatort, bestiegen ein abgeparktes Fahrzeug und entfernten sich in Richtung Hamburger Allee. Dort kam es anschließend zum Zugriff durch die hinzugezogenen Einsatzkräfte, als das Fahrzeug verkehrsbedingt bei einer roten Ampel anhalten musste. Zivilfahnder blockierten die Weiterfahrt und gaben sich als Bundespolizisten zu erkennen. Alle vier Personen konnten widerstandslos festgenommen und anschließend für die weiteren Maßnahmen der Dienststelle am Ernst-August-Platz zugeführt werden.

Bei den weiteren Maßnahmen und Durchsuchungen entdeckten die Beamten typische Schutzbekleidung, Atemschutzmasken und mehrere Farbsprühdosen. Am Tatort entdeckten die Beamten frische Graffiti auf einer Fläche von circa 20 m² an der Seite einer abgestellten S-Bahn und weitere Beweismittel im näheren Umfeld.

Zeitgleich wurden die vier in Köln lebenden Tatverdächtigen erkennungsdienstlich behandelt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus der Dienststelle entlassen. Wieso sie ausgerechnet in Hannover zur Tat schritten ist Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.

Die Bundespolizeiinspektion Hannover ermittelt nun gegen alle vier Tatverdächtigen wegen Sachbeschädigung. Es stellte sich heraus, dass zwei von ihnen bereits in der Vergangenheit wegen ähnlicher Straftaten in Erscheinung getreten waren. Die Ermittlungen zu der Schadenshöhe sowie zu den weiteren Umständen der Tat dauern an.

Nicht der einzige Fahndungserfolg

Bereits am Donnerstag, 16. Juli, hatten die Fahndungsbeamten im Bereich Hannover-Pferdeturm zwei Hannoveraner (deutsch, 17 & 19) in der Nacht auf frischer Tat dabei beobachtet, wie diese einen abgestellten ICE besprühten.

Trotz kurzer Flucht des 19-Jährigen konnten die Einsatzkräfte beide stellen und weiteren polizeilichen Maßnahmen zuführen. Auch hier wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Die beiden Tatverdächtigen durften nach Abschluss der Maßnahmen die Dienststelle wieder verlassen.

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